Erst offline, plötzlich handysüchtig? Digitale Kompetenz für Senior:innen

Shownotes

Keine Gruppe ist so heterogen wie "die Älteren" – und über kaum eine wird so pauschal gesprochen. Mal sind Senior:innen angeblich komplett offline, mal plötzlich handysüchtig. Dazwischen passiert medial erstaunlich wenig. Wir sprechen mit Edith Simöl darüber, was ältere Menschen im digitalen Alltag wirklich brauchen, warum das Gehirn bis ins hohe Alter lernfähig bleibt, weshalb man Digitalkurse besser nicht mit der Geschichte des Internets beginnt – und warum es in Lernsituationen ganz gut ist, wenn man nicht verwandt ist.

In dieser Folge:

  • Warum "Senior:innen" von 60 bis 100 keine Zielgruppe, sondern mehrere Generationen sind
  • Zuschreibungen statt Irrtümer: veraltete Altersbilder und was sie anrichten
  • Digitale Alltagskompetenzen: Was ist Grundausstattung, was ist optional?
  • Handysucht bei Älteren? Was reißerische Einzelfälle in den Köpfen anrichten
  • Sicherheit im Netz: von der Abo-Falle bis zum Voice Cloning à la "Hallo Mama, mein Handy ist kaputt"
  • Warum das nächste Update für Routinierte kein Problem ist – und für andere der Grund aufzuhören
  • Ist es okay, Nein zu sagen?
  • Digitale Teilhabe zwischen bewusster Entscheidung und struktureller Notwendigkeit
  • Was politisch fehlt: Geräte, Verträge und Begleitung über den Drei-Stunden-Workshop hinaus
  • Enkelkinder bei Oma und Opa: Fotos in der Familiengruppe, Regeln am Esstisch und die Vorbildfrage

Zu Gast: Edith Simöl leitet die Servicestelle digitaleSeniorInnen am Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT). Als Psychologin, ausgebildete Erwachsenenbildnerin und Medientechnikerin begleitet sie seit über 20 Jahren ältere Menschen in die digitale Welt – und bildet Trainer:innen und Digitalbegleiter:innen aus, die genau das wohnortnah und individuell möglich machen.

Erwähnte Ressourcen:

Servicestelle digitaleSeniorInnen: kostenlose Materialien, Ausbildungen und Gütesiegel für geprüfte AngeboteDigitale Kompetenzoffensive der Bundesregierung: kostenlose Workshops in ganz ÖsterreichSaferinternet.at: Broschüren für Familien und Großeltern, u. a. zu bildschirmfreier früher Kindheit und zum Umgang mit Medien bei Oma und Opa

Kopf hoch – Technologien im Griff und nicht im Weg.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo Marlene!

00:00:01: Hallo Max.

00:00:02: Willkommen zu Kopfhoch.

00:00:05: Technologin im Griff und nicht im Weg.

00:00:08: So ist es, Marlene, worum geht's heute?

00:00:11: Ja

00:00:12: wir nehmen heute eine Folge auf.

00:00:15: Es geht heute um digitale Seniorinnen.

00:00:20: Also ja, Menschen im Alter die natürlich jetzt auch vor der Situation stehen.

00:00:27: Die natürlich einfach Medien nutzen.

00:00:31: Die auch bei Behördengängen immer wieder vor vielleicht Herausforderungen stehen oder nicht.

00:00:37: Die mit Fake News und so weiter konfrontiert sind.

00:00:42: Und darüber möchten wir heute mal sprechen.

00:00:45: Wir haben eine Gäste hier.

00:00:50: Uns glaube ich, all die Fragen, an denen wir uns vorher gestellt haben sehr gut beantworten können.

00:00:55: Wir sprechen heute mit Edith Ziemöhl.

00:00:58: Edith Siehmöhl leitet die Servicestelle Digitale Senioren am Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation.

00:01:05: Sie ist Psychologin und ausgebildete Erwachsenebildnerin.

00:01:09: Und sie ist aber auch Medientechnikerin.

00:01:14: deckt eben da unterschiedliche Aspekte ab.

00:01:17: Also einerseits eben die psychologischen Aspechte, dann auch die technischen Aspekte.

00:01:21: und ja also Edith du beschäftigst sich jetzt seit über zwanzig Jahren damit ältere Menschen für die digitale Welt zu begeistern und sie dabei auch zu begleiten.

00:01:33: Herzlich willkommen bei uns im Podcast!

00:01:43: zwanzig Jahren beschäftigst du dich jetzt eben damit, das ist eine lange Zeit.

00:01:48: In der Zeit ist auch sehr viel passiert.

00:01:51: also es hat sich technisch sehr viel getan in einer großen Geschwindigkeit.

00:01:58: Wie war das jetzt so?

00:02:00: Also wie kommt man da eigentlich mit?

00:02:03: Es ist ja teilweise so dass wir schon oft nicht mitkommen und dann gibt's ja auch nur diesen.

00:02:08: ich weiß nicht Sind es Vorurteile oder ist es auch einfach so, dass man zum Beispiel sagt das sind natürlich jetzt die Generationen, die halt älter ist.

00:02:16: Die kommen natürlich noch schwieriger mit?

00:02:20: Wie hast du das wahrgenommen in den letzten Jahren?

00:02:24: Alles richtig mal ja.

00:02:25: also gibt's natürlich einen wahnsinnig raschen Entwicklungsaufschwung an Technologien, an Geräten und Anwendungen.

00:02:35: Es bleibt nicht nur dabei.

00:02:37: Vor zwanzig Jahren haben wir mit Bildschirmen und Tastatur das Auslangen gefunden.

00:02:43: Und sprich, wir haben erklärt was ist er Erster zweiter Britschbelegung auf der Tastatur?

00:02:47: Das war es!

00:02:48: Wir haben heute Decklets während Smartphones nicht in den ersten Schulungsräumen hatten.

00:02:54: Keine Internet-Schulungen waren noch weit entfernt.

00:02:59: Personen die später erst einsteigen in die digitale Welt haben damit es wirklich schwer einzusteigen und wie wir alle auch mitzuhalten.

00:03:12: Das ist ganz evident, das zeigt sich in vielen Bereichen weil wenn jemand heute einsteigt, wenn der Sohn einen Sechzig-Siebzig oder Achtzig sind dann haben wir nicht mehr die Möglichkeit zu sagen ja wir lernen zuerst das Gerät kennen danach schauen wir uns die Anwendungen an Und danach kommt Betrug im Internet-Sicherheitsthemen, sondern wir haben viele Themen die gleichzeitig aufgebaut werden müssen.

00:03:44: Und ja, Ältere können lernen – das ist nicht das Thema!

00:03:48: Das ist ein Mythos, dass man einen Alter nicht mehr Neues lernen kann aber es ist viel.

00:03:56: Das vielleicht eine gute Anschluss zu der nächsten Frage?

00:03:59: Was sind denn die häufigsten Irrtömer, die Jüngere über oder die sozusagen jetzt grundsätzlich ältere Internet-Nutzerinnen haben oder sozusagen denen sie ausgesetzt sind, wenn es ums Thema digitale Realität, digitales Lernen oder überhaupt Digitalität geht.

00:04:17: Was sind da die häufigsten Irrtümer in deiner Erfahrung?

00:04:20: Also die Häuf... Irrtürmer ist... Irtümer Vorurteile...

00:04:27: Genau!

00:04:27: Vielleicht sozusagen Irrtümmer ein bisschen mitverständlich im Sinne von was sind denn?

00:04:32: Da?

00:04:32: sind Zuschreibungen

00:04:33: vielleicht?

00:04:33: Ja,

00:04:34: Zuschreibung.

00:04:36: Das ist das, womit Senioren und Seniorenen kämpfen.

00:04:41: Nämlich mit den einerseits Altersbildern, die teilweise wirklich auch veraltert sind.

00:04:47: Weil wir haben natürlich in der Zielgruppe ... Sie sehen immer die Frage, wann ist mein Senior, wann is meine Seniorin?

00:04:55: Wenn wir es jetzt hier mal ganz vereinfacht sagen, also ab sechzig, wobei Ich bin da nicht ganz der Meinung, weil Personen die heute sechzig sind müssten eigentlich alle gesetzlich noch arbeiten.

00:05:07: Und solange man im Berufsleben steht wird der Begriff Seniorin-Senior eigentlich nicht anerkannt von den Personen.

00:05:14: Aber machen wir es jetzt einmal für hier vereinfachtsechzig bloß!

00:05:19: Wir haben in der Zielgruppe natürlich Personen die bereits dreißig Jahre vielleicht in irgendeiner Form am Computer gearbeitet haben, die ihre Smartphone kompetent und souverän nutzen, die sich in der digitalen Welt bewegen.

00:05:31: Also das ist ein großes Vorteil dass man so ein paar Schalsag.

00:05:35: ältere Menschen können digitale Geräte nicht bedienen sie sind langsam Sie kennen sich nicht aus sie wollen nicht mehr lernen.

00:05:46: Das ist auch etwas.

00:05:47: Und in vielen Köpfen, ihr kennt vielleicht noch den Satz was Händchen nicht lernt, lernt Hans Nichtlichtennimmer oder so.

00:05:56: Das sind ja eines der ganz schlimmen Zuschreibungen und die wirklich falsch sind.

00:06:02: Unser Gehirn ist bis ins hohe Alter lernfähig.

00:06:05: Ja es verändern sich Die Aufmerksamkeit, die Aufnahme Schnelligkeit.

00:06:14: Aber was mal gelernt wurde, wird gut behalten.

00:06:19: Und was auch dazu kommt ist, dass wir in die Lebenswelt eindenken müssen – diese Personen lernen nicht mehr für die Schule oder eine Person weiterkommen im Beruf.

00:06:33: Sie lernen nur für sich!

00:06:36: Das heißt das, was nicht unmittelbar einen Nutzen im Alltag hat… uninteressant.

00:06:43: Und das wird oft ausgelegt als Desinteresse, also die interessieren sich nicht mehr dafür wie ich als Enkelsohn eigentlich doch der Gaming mache oder warum mich das so fasziniert.

00:06:56: Social Media?

00:06:57: ja weil das eben eine Welt ist die für die Senioren-Signorinnen nicht die Wichtigkeit hat.

00:07:03: aber das wird halt dann falsch ausgelegt dass Desinteressen und die Oma die alte Tante je nachdem möchte, dass sie nicht kommen.

00:07:12: Das stimmt so nicht!

00:07:15: Ja das bringt mir ja schon zur nächsten Frage was sind denn so konkrete Alltagskompetenzen?

00:07:19: Also was muss man dann jetzt eigentlich wirklich können in diesem Alter und was ist optional?

00:07:28: Es hängt natürlich vom Alltag der Person ab.

00:07:34: Keine Gruppe ist so heterogen wie die Zielgruppe der Älteren, weil wir haben ja da Generationen fast drinnen.

00:07:41: Also wenn man von sechzig bis hundert jetzt schaut es wäre falsch zu sagen die haben alle den gleichen digitalen Alltag und die Alltagssituation sind sehr unterschiedlich.

00:07:51: aber um es jetzt doch einmal festzumachen also was?

00:07:56: Was sind die digitalen Alterskompetenzen die ich beherrschen sollte um an der digitalen Welt und damit auch in der gesamten Welt teilzuhaben, sind einerseits Kommunikationsfähigkeiten auf digitalem Weg.

00:08:09: Das ist ganz wichtig!

00:08:11: Ich muss Informationen suchen können und finden und ich muss sie bewerten können – also ganz wichtig, mich auch mit Quellen auseinandersetzen, Medienkritik

00:08:25: etc.,

00:08:26: das sind alles ganz wichtige Themen.

00:08:28: Und großes Thema ist selbstverständlich sicherer Ungarn im Internet, also das heißt ich muss über Betrugsfalen Bescheid wissen.

00:08:38: Ich muss wissen wo gebe ich meine Daten bekannt?

00:08:42: Warum?

00:08:42: Wer braucht die da natürlich... Ich muss mein Gerät bedienen können, egal welches.

00:08:48: Also die schlichte Bedienung des Geräts und ich sage optional sind all die Themen dann vielleicht unterschiedlich sind.

00:08:58: Also wenn jemand sagt, er interessiert mich sehr viel Kultur und möchte das Museum in New York online besuchen die haben sehr gute Online-Führungen.

00:09:11: gut da muss ich mir halt schauen wie man nehme ich an online mit ins Teil dann brauche ich die Ausstattung dazu.

00:09:19: Ich würde sagen optional ist alles dass das nicht weiter in die digitale Welt hineinführen.

00:09:26: Alles andere sind Basiskompetenzen, die ich ja grundsätzlich brauche.

00:09:30: Egal ob ich mich dann hobbymäßig oder vielleicht auch Fortbildung mache.

00:09:34: Vielleicht noch eine Fortbildung online oder suche mir kostenlose Fortbildungen da gibt es ja dann ganze Bandbreite.

00:09:42: was sich mit diesen Grundkompetencen dann in der digitalen Welt

00:09:47: eigentlich kann man sagen all die Dinge die eigentlich auf für jüngere Menschen zählen zäheln auf ältere Menschen.

00:09:53: Und also so jetzt übersetzt, weil du hast gesagt im Prinzip es geht um wie kann ich Kommunikationsfähigkeiten aufbauen in der digitalen Zeit.

00:10:02: Es ist bis jetzt für die ganze Überspitzung an Nonarnetz auch im Sinne von wenn du heute digital oder wenn du Heute Anschluss haben möchtest dann funktioniert das halt viel digital.

00:10:12: Dann geht's gleichzeitig Wie werde ich eine mündige digitale Bürgerin?

00:10:15: Im Sinne von wie kann Ich wie kann nicht Fake News von normalen News unterscheiden?

00:10:20: Wie kann ich Informationen bewerten?

00:10:23: Informationen finden.

00:10:24: Wie kann ich dazu die Geräte bedienen?

00:10:26: Also das sind ja, würde ich sagen, Dinge, die jetzt nicht nur für Senioren gelten sondern grundsätzlich jedem angeraten sind im Internet sinnvoll zu tun.

00:10:34: Interessant fand ich was du gesagt hast dass keine Gruppe so heterogenes wie diese Seniorenen.

00:10:38: und gleichzeitig passiert es gleiche was beim Social Media Diskurs passiert.

00:10:42: Es kommt halt aus einer recht homogenen Gruppe nämlich der da dreißig bis, würd' ich sagen vierzig-fünfzigjährigen die sozusagen diesen Diskurs führen oder die Homogener sind wahrscheinlich als die Gruppen, die es betrifft.

00:10:54: In dem Fall die Seniorinnen.

00:10:56: Wo ich sage dass eigentlich Begrifflichkeit Senioren oder Social Media so viele Dinge in sich vereint das ich da zu wenig Differenzierung habe um abzubilden was denn dann die tatsächlichen Bedürfnisse von jemandem der sagen wir mal Zweiundsechzig ist?

00:11:10: Zu jemandem Der Fünfund Achtzig ist Da würde ich sagen sind dann doch die Dinge ganz unterschiedlich.

00:11:17: Wenn man sich überlegt, dass eigentlich das Arbeitsleben so lange ist wie der Teil der heute Rente ist ganz oft oder Rente.

00:11:22: Man sieht jetzt aus Deutschland die Pension ist dann sozusagen öffnet es einem ja die Augen zu sagen Es gibt nicht den Senior, die Senioren sondern es gibt sozusagen viele verschiedene.

00:11:36: Würdest du dem dem zustimmen oder das so nochmal bestätigen können?

00:11:42: Hundert Prozent Ja und das ist genau letztendlich auch viele Aktionen oder Projekte ganz schwierig macht, weil man das dann sehr gerne so ... ja also eben wirklich in ein Paket schnüren möchte.

00:11:59: Man macht zum Beispiel viele Einsteiger-Einsteinerinnen Kurse, wenn man sagt die ganzen Senioren sind eine digitale Fit und wir wollen etwas dagegen tun.

00:12:10: Wir bilden viele ... Also ja Anfängerkurse Wir haben aber viele Seniorinnen, die über das schon hinaus sind, die eigentlich eine Unterstützung bräuchten beim Weitergehen.

00:12:24: Jetzt kann ich mein Gerät bedienen!

00:12:27: Ich bin ungefähr auch gut dabei zu erkennen, was da reinkommt.

00:12:32: Ob das jetzt ein Spam ist oder ob das jetzt auf Weg Nachricht oder ein Fake-SMS mit Hashtag Hallo Mama mein Handy ist kaputt.

00:12:40: Habt es alles geklärt und möchte aber weitere Schritte machen?

00:12:44: Ich möchte vielleicht Online Shopping machen.

00:12:46: Ich möchte Online Banking machen ich möchte Behördenwege abwickeln gerade in Österreich die Austria.

00:12:51: großes Thema Das sind noch keine selbst erklärenden Themen wenn Grundkompetenzen haben.

00:12:59: Gibt auch dafür Angebote, aber da muss man halt sehr differenziert dann wieder schauen weil dann beginnt das was wir eigentlich zum Beispiel beim Sprachelernen sehr gut haben.

00:13:09: Da gibt es eine Einstufung und niemand der zwei Semester englisch grundlagen gemacht hat wird wieder in A&N eingestuft oder angefangen ja?

00:13:17: Aber bei den digitalen Angeboten wird oft auch ein bisschen übertrieben, was man alles lernt und was man alle nach drei Stunden kann.

00:13:27: Aber es wird auch im Vorfeld oft nicht die Beratung angeboten.

00:13:31: okay das können sie schon?

00:13:32: Und was brauchen Sie genau?

00:13:35: Ja also...

00:13:39: Interessant wenn ich da ganz kurz eingehe.

00:13:41: der Fall interessant ist ja auch zu sagen es ist ja wahrscheinlich auch sehr individuell was Altern angeht.

00:13:46: oder sagen wir mal bis zum gewissen Grad ist es auch so dass jemand der Robust-Siebzig ist, an das sozusagen aufgestellt ist was Lernfähigkeit angeht als jemand der mit Krankheit zu kämpfen hat und vielleicht dreiundsechzig ist.

00:13:59: Das heißt sozusagen diese Kohorte zu bilden Seniorinnen als solches er total missführend genauso wie die Kohorte zur Bildung ist.

00:14:06: Eltern wenn ich so zioökonomische Hintergründe weglasse zu sagen ja Eltern haben folgende Herausforderungen Naja, wenn ich Millionärin bin habe.

00:14:16: Ich wahrscheinlich andere Herausforderungen jemand als der von sozusagen alleine ziehen und von von Mindestlohn lebt.

00:14:20: also das heißt obwohl ich die Gemeinsamkeit älterne hab ich habe Themen die sind gemeinsam aber auch Themen die sehr unterschiedlich sind.

00:14:26: genau gleich ist es ja auch bei dem Thema Seniorenen und digitale Bildung.

00:14:31: jetzt hast du was ganz interessantes gesagt Was ich glaube dass wir auch für uns gut mitnehmen können.

00:14:35: anstatt zu sagen Ja Wir haben Als Familie und so weiter die Herausforderung glaube ich geht es ja auch viel um das, wie digital fit bin ich also sozusagen diese Art digitale Fitness zu bewerten.

00:14:45: Vielleicht kommen wir mal auf die jetzt zu sprechen weil's schon gefallen ist.

00:14:48: so Thema Fake News usw.

00:14:52: Wir haben ja im Vorfeld im kurzen Vorgespräch über dieses Thema gesprochen.

00:15:00: Es gibt zwei Diskurse, oder sozusagen es gibt den Diskurs zwischen den Fachpersonen und den Menschen die sich fachlich auseinandersetzen mit digitaler Bildung im Seniorinnenbereich.

00:15:11: Oder in der Korrate des Seniorinnen.

00:15:12: Und dann gibts den Diskurst der medial geführt wird.

00:15:16: Wie siehst du da die Unterschiede?

00:15:18: Gibt's da Unterschiede und wenn ja wie stellen Sie sich die aus deiner Erfahrung?

00:15:24: Jetzt kommen die mal ganz drauf an was welche medialen Ecke Hier gesprochen wird, wir haben vor kurzem das Thema Handysuch bei Älteren gehabt.

00:15:44: Sehr reißerisch, teilweise auch aufbereitet so nach dem Motto.

00:15:47: Nach den Jugendlichen haben wir jetzt das Problem bei den Älteren und müssen mir da nicht unsere älterEN Mitbürgerinnen schützen oder diese Elterngeneration um Gottes Willen.

00:16:00: Jetzt muss ich mich nicht nur bei den Kindern darum kümmern, dass sie das Handy beim Essdisch weglegen sondern jetzt hat er mein Mutter- oder meinem Vater beim Sonntagsessen auch noch das Handy dauernd in der Hand.

00:16:11: Also das sehen wir in der Praxis beziehungsweise aus der fachlichen Aspektive sehr anders.

00:16:18: Wir haben jetzt natürlich kein Studie, weil es ist ganz schwer zu erheben aber kurze Umfragen haben schon ergeben dass es maximal Einzelfälle sein können was aber sehr trotzdem notwendig ist das in der Familie selbstverständlich über den Gebrauch von digitalen Medien diskutiert werden muss.

00:16:38: ja sowohl Was ist, wenn die Enkelkinder bei der Oma beim Opel sind?

00:16:45: Gibt es Leitlinien gibt's keine.

00:16:47: Also aber das muss innerfamilär sicher diskutiert werden.

00:16:52: und die Diskussion oder diese... Wenn so Einzelbilder die Hunde machen in den Medien dass jetzt plötzlich Alle Senioren und Senioren können nicht umgehen, plötzlich sind sie handysüchtig.

00:17:09: Da stimmt ja auch irgendwas mit der Berichterstattung.

00:17:14: Zuerst sind die alle offline und plötzlich sind es handysuchtig, also dazwischen passiert ja irgendetwas.

00:17:19: Und es schadet im Prinzip den Senioren- und Seniorenen wenn so Einzelfälle medial egal ist in welche Richtung aufbereitet werden.

00:17:30: Letztens ist ein Titel wieder gelesen.

00:17:33: Jetzt ist das große Thema Senioren, Seniorenen und KI.

00:17:38: Dann wird irgendeine Person interviewt und steht dann großer Aufmacher in der Zeitung.

00:17:44: Davon will ich nichts

00:17:45: wissen.".

00:17:46: Das stimmt

00:17:47: nicht!

00:17:47: Wir haben ganz viele Seniorene und Senioren, die ganz interessiert sind.

00:17:51: Was ist das?

00:17:53: Wo kommt es her?

00:17:54: Was kann ich damit machen?

00:17:56: Und aber natürlich auch ... Oh je, ich habe Angst.

00:17:58: Wie kann ich mich da verschützen?

00:18:01: Also das Interesse diesen Personen abzusprechen ist ganz schlimm und es passiert bei so Einzelfällen egal jetzt in welche Richtung dann medial etwas aufbereitig wird.

00:18:09: Und was wir dann schon auch sehen ist dass letztendlich durch sehr viele Themen die dann so medial durch den Blätterwald oder auch durch digitalen Infowalter marschieren Dass die Leute die so an der Kippe stehen Ich glaube, ich muss mich weiterbilden.

00:18:29: Weil es wird sich nie mehr ausgehen für mich ganz ohne digitalen Kompetenzen.

00:18:33: Dass wir da durch so eine ... Will jetzt nicht hinein in diese Medienlandschaft negativ sprechen?

00:18:41: Aber wenn so Themen aufgeluscht werden, führt das dann bei solchen Personen... Das kann das Zündchen an der Waage sein, dass sie sagen, na, das ist eh alles überfordernend gefährlich und Ich werde das schon irgendwie hinkriegen und ich muss mir das anders sehen.

00:18:57: Ich habe eh Kinder oder Enkelkinder, dass sie damit eine Selbstständigkeit aufgeben, die im Alter so wertvoll ist – das freu ich denen ja erst für später

00:19:06: auf.".

00:19:08: Ja, ich seh das.

00:19:09: Das ist eigentlich auch bei Kindern und Jugendlichen so.

00:19:12: Es wird halt wieder ganz viel über diese Gruppe gesprochen – es wird ganz wenig mit dieser Gruppe gesprochen.

00:19:19: Und es ist ja auch eine heterogene Gruppe natürlich.

00:19:23: Das heißt wenn ich jetzt mit einer kleinen Gruppe spreche dann ist die andere Gruppe wahrscheinlich wieder ganz anders aufgestellt.

00:19:30: Die hat wieder ganz andere Fähigkeiten noch ganz andere Interessen.

00:19:34: Und auch was Studien betrifft, das haben wir jetzt auch schon gesehen, Max von den letzten Malen.

00:19:41: Die Studien die es jetzt so über Kinder und Jugendliche gibt und über die Mediennutzung sind ja jetzt auch, dass die Studien lange.

00:19:50: zwar gibt's viele aber da wird der dann noch viel mehr geforscht werden, weil einfach auch Aussagen getroffen werden.

00:20:00: Ja die eigentlich so teilweise ja gar nicht richtig halten.

00:20:05: und das ist jetzt eben genau.

00:20:08: wir haben jetzt eben auch gesagt wir möchten unbedingt dem dann Diese Sichtweise eben der Senioren, weil ich muss ehrlich zugeben.

00:20:16: Ich bin da selber teilweise mit vorurteilen glaube ich reingegangen in dieses Thema.

00:20:23: Man glaubt ja dann auch immer wieder genau man hat ja Eltern und man hat Ja Großeltern und man sieht das ja bis da läuft und schließt dann natürlich

00:20:31: darauf.

00:20:31: So funktioniert es bei Senioren einfach?

00:20:37: Man ist in der Familie und meint dann, ja, Senioren kennen ich meine Eltern.

00:20:44: Da kenne ich mich aus!

00:20:47: Deswegen finde es einfach total wichtig dass es eben auch diese Service-Stelle digitale Seniorenen gibt.

00:20:55: was macht ihr jetzt eigentlich?

00:21:00: Wie nennt man's?

00:21:03: Projekt, das ist ja keine jetzt gar klassische irgendwie so eine Computerschule oder eben ein direkter Ausbildungsort.

00:21:12: Sondern ihr geht es das ja anders an?

00:21:15: Oder Edith?

00:21:16: Genau also das ist ein Hirthum der bei uns oft landet.

00:21:22: wir machen keine direkten Schulungen für Senioren und Seniorenen.

00:21:26: was mir wir machen?

00:21:27: wir unterstützen Bildungseinrichtungen Trainer-Trainerinnen ehrenamtliche alle Personen, die in der digitalen Seniorenbildung tätig sind.

00:21:37: Das ist ein besonderer Kreis weil das ist ja kein ... sowie Schule sondern es ist etwas was privat oder eben an einzelnen Organisationen sich sozusagen auf die Fahne schreiben.

00:21:50: wir unterrichten auch Senioren und Seniorinnen Und das sind ganz unterschiedliche Organisationen von wirklich großen Bildungsangeboten, wie zum Beispiel die Volkshochschulen bis hin zu katholischen Bildungswerken.

00:22:02: Aber auch ganz viele ehrenamtliche, ja?

00:22:06: Die Digitale Senior in den Schulen.

00:22:09: und was wir tun ist einerseits Wir bilden Trainer-Trainerinnen aus.

00:22:14: Wir bildet auch Digitalbegleiterinnen aus.

00:22:17: Das ist sozusagen Trainer-Trainerin der Ausbildung heißt Danach kann ich tätig werden.

00:22:24: Ich möchte, dass es mehr oder weniger als Business oder auch so zweitbusiness je nachdem betreiben.

00:22:30: Die Digitalbegleiterin haben ein bisschen einen anderen Fokus.

00:22:35: Da setzen wir jetzt nicht voraus, dass die schon ... technisch ganz fit sind.

00:22:39: Die werden sozusagen auf ihre eigenen digitalen Kompetenzen erweitert und die sollen in ihrem Umfeld wirksam werden, weil was wir wissen in der Digitalen Seniorenbildung es sind ja die wirklich erfolgreichsten Projekte oder Maßnahmen der Digital-Seniorenbildung sind auch Wohnortmahl und sehr individuell.

00:23:03: Das heißt, das können die großen Bildungseinrichtungen ja oft nicht leisten.

00:23:07: Weil sie haben seinen Montag neun bis zwölf gibt es einen Kurs.

00:23:10: du kannst in der Zeit nicht ich gehabt.

00:23:13: Also ich brauche auch sehr oft als Einzelsetting in der Zielgruppe weil die Fragen ja individuell sind.

00:23:19: jetzt haben wir gerade gehört die Gruppe ist so heterer gehen und Es ist wirklich so wenn man im Kurs mit den Leuten sitzt es ist danach kommen.

00:23:27: egal was ich für Frage habe Es ist nur wichtig, auf meinem Handy habe ich gerade das Problem.

00:23:36: Und jetzt hab' ich schon gesagt, nur was Nutzen bringt, interessiert dich und ihr könnt es euch vorstellen wenn der zehn Senioren sitzt und jeder hat eine andere Frage... Auf seinem Handy?

00:23:47: Das ist ja auch eine Versorgung!

00:23:48: Ist

00:23:49: das mehr Support-Line als Kurs dann eigentlich?

00:23:51: Genau, ja.

00:23:52: Also es ist ganz schwierig und so diese eins zu eins oder in kleinen Gruppen arbeiten wo man schon ein bisschen mithören kann betrifft mir doch auch die WhatsApp Einstellung zum Beispiel.

00:24:04: Das sind eigentlich die erfolgreichen und dafür brauchen wir Personen die einerseits gut ausgebildet sind natürlich technisch auf digitale Alltagskompetenzen.

00:24:13: Wir brauchen jetzt keine high end Programmierer Techniker, Technikerinnen sondern wirklich Was brauchen die Leute im Alltag.

00:24:20: und das andere ist, dass man sagt okay wie gehen wir dodisch didaktisch vor?

00:24:24: Wie funktioniert Lernen im Alter etc.

00:24:27: Also großes Thema Ausbildung bei uns.

00:24:31: diese Trainer-Trainerinnen digital begleiteren alle die werden es andocken werden dann in einem Netzwerk den freien Vertragsfreien Netzwerken bei uns getündelt werden auch weiter mit Ausbildungen und Weiterbildungen übers Jahr versorgt.

00:24:46: Dann machen wir viele Materialien, die kostenlos auf unserer Webseite verfügbar sind.

00:24:51: Also wenn der Grad wäre zugebracht, WBW-Digitale Seniorinnen alles zu verwenden was dort auch angebrissen wird.

00:24:59: Was wir haben ist ein Gütesiegel damit Konsumenten und Konsumentinnen wissen, ah!

00:25:05: Der Trainer das Angebot Das ist wirklich geprüft worden.

00:25:10: Da habe ich mit Leuten zu tun, die sie wirklich mit mir als Seniorin oder Senior auseinandergesetzt haben und dementsprechend auch den Andersunterrichten also es vielleicht am Wifi-Course in der beruflichen Bildung ist.

00:25:24: Und wir haben dann auch noch die Aufgabe und die mache eben besonders gerne Öffentlichkeitsarbeit Bewusstseinsbildung Arbeiten an neuen Altersbildung Teilnehmern an Fachtagungen Stakeholder.

00:25:38: Wir dürfen auch immer, sind auch immer eingeladen bei unterschiedlichen Projekten.

00:25:44: Wo vielleicht das Wissen wie machen wir das mit dem Senior in den Digitalen Bereich nicht grundsätzlich da ist?

00:25:51: Dürfen wir dann mitarbeiten?

00:25:53: und ja so ergibt es dann eine ganze Runde Geschichte und Es ist viel Projekt orientiert.

00:26:00: also sprich es hat an Anfang und Ende.

00:26:03: das macht uns manchmal schon Das Leben ein bisschen schwerer, weil wir sagen gerade in der digitalen Seniorenbildung.

00:26:10: Wir müssen schauen dass die Angebote wirklich nachhaltig verfügbar sind und nicht nur immer ganz kurz Und das gilt auch für die Angeboten In Schulungen.

00:26:22: großes Problem Es wird in irgendeiner Gemeinde einen Semester was angeboten Wird nicht ausreichend gebucht Nächsten Semester ist es wieder weg.

00:26:31: Senioren-Senioren brauchen manchmal ein paar Durchgänge bevor sie sagen, jetzt melde ich mich an.

00:26:39: Nicht nur Seniorinnen und Senioren.

00:26:43: Jetzt haben wir ja schon über die Themen gesprochen, die sozusagen vielleicht ein bisschen missverstürzt oder ehreführend sind im Sinne von auf einmal sind also keiner von den Seniorinnen ist digital vorhanden und auf einmal seien sie alle abhängig, diese Handysucht usw.. Jetzt gibt es aber bestimmt auch Themen, die der Wahrheit entsprechen, die man so landläufig kennt.

00:27:02: Wo würdest du denn sagen was sind dann eigentlich so die Themen oder die Herausforderungen wo ihr aus der Erfahrung sagt ja doch das ist ein Problem das sehen wir immer wieder.

00:27:10: da braucht mehr Kompetenzen da müssen wir aufholen bei der Bildung von der Gruppe im digitalen Umfeld.

00:27:19: Ein Thema ist sicher alles was zur Grund um Sicherheit im Netz geht Auch wieder schwer, aber teilen wir es mal in zwei Gruppen.

00:27:30: Wir haben ältere Personen die grundsätzlich sehr misstrauisch sind.

00:27:35: Die haben ja auch im Analogen schon früher an der Tür die Leute gehabt, die was verkaufen wollten.

00:27:44: Viele nehmen dieses Mistrand durchaus in die digitale Welt mit also alles was ein bisschen komisch ist oder zu unglaublichen Preisen angeboten wird.

00:27:55: Ich sag immer, da hat die Gruppe der älteren Menschen so ein Aplus.

00:28:01: Weil sie aufgrund der Lebenserfahrung schon gemerkt haben es wird uns nichts geschenkt und niemand hat was zum Verschenken.

00:28:07: das ist die eine Gruppe.

00:28:09: Die andere Gruppe ist aber vielleicht die, die so erfreut und so enthusiastisch in diese digitale Wendt und ihre Möglichkeiten startet und mehr wegen der Gehäuse links und rechts vergisst.

00:28:21: Also da wird Herr Rommi geklickt, da wird super, dann wird was verlost!

00:28:26: Da ist unten zwar Abofalles sichtbar aber wenn ich das nicht weiß freue ich mich, dass ich jetzt – es war schon ein bisschen her – kostenlose Dicke für eine Zoo-Jahreskarte.

00:28:40: War feg, war nicht leicht zu erkennen muss man auch sagen.

00:28:44: Aber da ist dann so diese Freude drüber, dass man da ein Schnäppchen gemacht hat im Internet.

00:28:49: Weil das hört man ja!

00:28:50: Im Internet ist alles billiger.

00:28:52: Stimmt wiederum für die Baumkarten?

00:28:54: Muss man wieder sagen... Ja, ist ja auch nicht ganz falsch.

00:28:57: Also da muss man schauen, dass sie wirklich ... Auch die Muster kennen, nur mehr zwei Stück verfügbar etc.

00:29:08: Also da hilft Wissen.

00:29:09: ja.

00:29:09: also damit ich mich sicher im Internet bewegen kann Da hilft wissen und das muss man hier auch laufend erneuern.

00:29:16: Ja Betrüger-Betrügerinnen wenn ihr auch immer einfalls reicher geschweigelt ihn jetzt mit KI, Voice Cloning Das muss ich wissen dass es vielleicht nicht mehr doch der sein kann auch wenn die Stimme so klingt.

00:29:27: Wenn ich das nicht weiß komme gar nicht auf die Idee Und ich glaube da sind wirklich laufende Schulungen notwendig.

00:29:36: Also das hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich sage naja ich habe ja eher einen Kurs gemacht und ich kenne mich eh aus und ich glaube das ist was die Leute sehr ermüdet oder sehr überfordert.

00:29:47: Jetzt hab' ich mich schon mal damit beschäftigt Und jetzt ist er abgedeht da... Ich kenne ihn schon wieder nicht aus.

00:29:55: Schaut

00:29:56: wieder anders aus.

00:29:57: Gut, aber da muss ich sagen es betrifft auch wieder nicht nur Seniorinnen und Senioren.

00:30:00: Es geht mir genauso.

00:30:01: Es gibt ein neues iOS Update und man denkt sich... Ich bin auch an dem Punkt wo ich sage mach das war schon zu alt ist schön zeige mich daran gewöhnt.

00:30:08: also da will ich sagen die Ähnlichkeiten gibt's ja wahrscheinlich zwischen den Korten

00:30:14: Gibt's auf alle Fälle?

00:30:15: Nur der Umgang damit ist ein anderer.

00:30:18: Also wir würden sagen Ja Ja, aber ab jetzt braucht's.

00:30:22: Weil das ist sinnvoll und ich finde mich schurzrecht weil ich die Prinzipien verstanden habe.

00:30:27: Weil ich sage jedes Alkohol ist jetzt schaut halt jetzt ein bisschen anders aus, weil es ja nicht so ein neues Alkohl beim Abde.

00:30:32: Für Senioren, Seniorene oder für Personen den jetzt sehr gut geniht sind sondern die nur ihre Wege sozusagen wissen und nur das genau haben und eben sozusagen das Verständnis dafür nicht aufbringen.

00:30:44: Warum schaut das schon wieder anders aus?

00:30:46: Sie können ja oft nicht unterscheiden war das das Update oder hab ich was verstellt.

00:30:51: Ja, wir sind wieder ein Update für Sie.

00:30:54: Na jetzt höre ich auf.

00:30:55: Nein, das mache

00:30:56: ich nicht mehr.

00:30:58: Ich war hier nicht drin in dem Menü, ich kenne das gar nichts.

00:31:01: Genau!

00:31:01: Ich habe da nicht herumgedrückt und das stimmen wir dann noch dazu.

00:31:07: Aber das ist ein ganz guter Punkt den du aufbringst bei dem Thema Workshop an Schulen oder eine die Sachen auf die ich immer wieder poche bei diesen grundsätzlichen Kompetenzvermittlungen.

00:31:21: Es braucht so was wie eine digitale Genese im Sinne von, dass ich verstehe, wie Systeme entstehen und wie sie entstanden sind.

00:31:31: Warum gibt es eine grafische Benutzeroberfläche?

00:31:33: Was ist die Prinzipien dahinter?

00:31:36: Wie baut sich ein Computer auf, das sich verstehen kann... Aha!

00:31:40: Hier sind Dinge, die ich als Nutzerin bedienen kann.

00:31:44: Und hier wird's gefährlich.

00:31:45: Achtung, hier betrete ich entweder Dinge, die mich täuschen sollen oder technisches Terrain, dem ich mich nicht mehr auskenne.

00:31:51: Wo ich sagen muss okay hier ist sozusagen mein Kompetenzebene überschritten und ich glaube dazu braucht es eine Art digitale Genese im Sinne von wie bin ich dort hin?

00:31:59: Oder wie kam ich dorthin?

00:32:01: Und deshalb auch eine der Forderungen... Das jetzt was individuelles also das spreche ich jetzt noch nicht für unseren Podcast im Gesamten aber so dieses Kinder durch zu begleiten in des Was ist eigentlich ein Computer-Betriebssystem?

00:32:17: Was ist eine GPU, was sind eigentlich eine CPU und was sind da die Unterschiede.

00:32:21: Wie bin ich dorthin gekommen, dass ich jetzt im Prinzip bei einem Gerät lande, das mehr Rechenleistung wie ich gebraucht habe um auf den Mond zu fliegen in dem digitalen Gerät hat.

00:32:32: Siehst du es als einen Weg oder ist es schon so viel, um zu sagen, ne, da sind wir eigentlich schon über den Punkt gekommen?

00:32:37: Da

00:32:37: fehlt halt die Alltagsnähe dann, oder?

00:32:39: Also das ist wieder das wo man dann sagen muss...

00:32:44: Ich bin ganz bei dir, ich würde mir das wünschen.

00:32:47: Weil darauf, dass sie wäre so ein sattes Grundbeton Fundament auf dem er gut ausbauen kann.

00:32:58: nur ganz ehrlich wenn die jetzt in einen drei Stunden Kurs kommen und endlich wissen wollen,

00:33:03: das

00:33:03: wird uns sehen in der Familiengruppe Da kannst du als Trainer das fortbanzen.

00:33:10: Das passiert uns eigentlich nicht wirklich.

00:33:16: Brauchen würden sie es?

00:33:17: Ja, wäre ich ganz dafür aber das kriegst du nicht mehr unter.

00:33:22: also wir sagen unseren Trainern und Trainerinnen wenn einzelne Fragen zur Geschichte zum Internet.

00:33:34: Aber nicht etc.

00:33:36: Wenn jemand Fragen hat, natürlich könntest du es erzählen aber bitte fangt's mit denen nicht an!

00:33:40: Ihr verlierst die Leute in der ersten halben Stunde.

00:33:43: Ja, Marlene macht du bitte weiter.

00:33:52: Ich glaube das ist jetzt eigentlich auch ein ganz guter Anschluss zu dem Punkt der Frage wo würdest Du denn sagen?

00:33:58: Ist es berechtigt wenn einfach ältere Menschen sagen hey ne dann mach ich nicht mehr mit interessiert mich einfach nicht mehr.

00:34:03: Tut mir leid aber das ist einfach was wo ich nicht mal mitmache

00:34:10: Den Punkt C eigentlich nicht so lange sie das Gerät bedienen können.

00:34:16: Also wenn keine körperlichen und die Geräte haben sehr viel Unterstützung für das eine oder andere körperliche Manko im Sinn von... motorisch oder auch akustisch, oder auch für Szenen.

00:34:30: Also die sind sehr gut in der Unterstützung.

00:34:33: Ich würde meinen wir haben dazu unterladen.

00:34:36: das ist nicht etwas was man sich vielleicht selber erarbeitet aber man kann sich bei der Bedienung der Geräte wenn es jetzt um körperliche Einschränkungen geht sehr helfen lassen.

00:34:46: ja also das würde ich jetzt noch nicht als Punkt sehen Wo der Punkt wahrscheinlich erreicht ist, wenn ich das Kognitiv nicht mehr verstehe.

00:34:56: Aber das ist ja meistens nicht der Punkt wo die Person selber sagt, ich rühre das Gerät nicht mehr an sondern was dann wirklich nicht mehr geht.

00:35:04: aber ansonsten das wäre ungefähr dieselbe Frage wie wenn man es sagt also ich vergleiche das immer sehr gerne.

00:35:12: Wir leben heute in einer Welt, wo die digitale Nutzung oder die digitalen Skills so ähnlich sind wie Schreiben, Rechnen und Lesen.

00:35:21: Und dann ist die Frage, wann ist es okay wenn ich selber nicht mehr lesen möchte?

00:35:27: Ich möchte kein Buch nicht mehrlesen oder keine Zeitung oder meine Informationen nicht mehr lese.

00:35:32: Dann würde ich meinen, wenn es wirklich von der Aufnahmefähigkeit nicht mehr geht vielleicht ein Screenreader, auch wieder klare Sache.

00:35:45: Das muss ich bezahlen können!

00:35:46: Ich muss jemanden haben der mir das sagt dass es das gibt.

00:35:50: aber sonst würde ich das jetzt nicht so festsetzen wollen.

00:35:54: also da macht's keinen Sinn mehr.

00:35:58: Ich gestehe über Menschen zu wenn sie sagen nein ich möchte komplett analog leben und ich bin auch dafür.

00:36:06: wir kennen die Diskussion ist müssen die Analogen zugene überall erhalten bleiben?

00:36:11: Bin ich sehr dafür?

00:36:13: Aber natürlich muss uns schon klar sein, dass diese analogen Zugänge nicht dieselbe Bandbreite haben wie die Digitalen.

00:36:21: Also das Amtstunden vielleicht nur einmal in der Woche irgendwo die Möglichkeit geben ist, dass sich hingehen kann und dort Analoginformationen holen.

00:36:32: Dass ich nicht an jedem gerne im Bahnhof eine Bahnkarte kaufen kann, das können wir uns heutzutage ein rechnerisch nicht mehr leisten dass ich dann dazu jemandem brauche.

00:36:45: Also das ist ja nichts anderes als wenn ich sage, okay, ich weigere mich... Ich möchte nicht mehr mit dem Auto fahren!

00:36:53: Ja?

00:36:53: Ich lehne das ab.

00:36:55: Da muss ich eben auf andere Wege ausweichen.

00:36:59: Deswegen bauen wir ja nicht die Straßen nach, nur weil da keiner mal im Auto fährt.

00:37:02: Aber die Zugänge sind dann andere und dass ich dafür Unterstützung brauche ... Ich sage dann immer, die Frage ist es.

00:37:10: Die Familie?

00:37:11: Ist das auswärts?

00:37:12: Das machen hier viele.

00:37:13: Oder du bist in dem Fall...

00:37:15: Ja!

00:37:18: Also es gibt Menschen, die sagen nein, ich mache keine Online-Banking, ich habe keine Bank mehr bei mir im Dorf und ich fahre selber nicht mehr mit meinem Auto, da muss ich mir eben organisieren, dass sich dort irgendwie hinkommen weil ich will nicht online-Banking machen.

00:37:32: Aber ich will mich nicht.

00:37:34: Da muss man sich ein bisschen dann auch so... Darum kümmern, wie ich mir das Leben regle.

00:37:43: Das ist dann schon auch eine bewusste Entscheidung, die getroffen wird.

00:37:47: Was ich mir da halt auch frage... Aber es ist gar nicht mehr so leicht, dass du jetzt wirklich sagst nur noch analoge Wege.

00:37:55: Eigentlich war's sowieso nicht, wo wir das eigentlich nicht machen können.

00:38:02: Da musst du... Erfordert ja auch wieder total viel Aufwand und Arbeit, dass du dich jetzt bewusst dagegen entscheidest.

00:38:09: Es ist halt nur.

00:38:09: dann muss man dann halt aufwägen.

00:38:10: keine Ahnung vielleicht ja würde es dann doch schneller gehen wenn ich mich da jetzt doch damit beschäftige und mich dann der Einarbeite.

00:38:17: aber natürlich muss man das auch akzeptieren weil man einfach sagt nein ich mache da nicht mit ich mag das nicht.

00:38:23: Es gibt noch einen Fall und ich finde da sind wir als Gesellschaft gefordert was machen denn die Leute die sagen okay Ich hab glaubt, es geht hinten raus.

00:38:36: Dass ich analog lebe?

00:38:38: Geht sich nicht aus!

00:38:39: Ich muss das lernen.

00:38:42: Dann haben wir eigentlich und da fehlt's uns nämlich... einerseits, ich brauch ein Gerät.

00:38:49: Ich brauche einen Vertrag Und ich brauche am Anfang Unterstützung.

00:38:54: Wenn die Unterstützung kann etwas kosten Kann in der Familie sein.

00:38:58: Wobei, ich bin gar keine so Freundin von Einstieg In der Familie Weil es in der Family Da kommt ja eine psychologische Aspekte dazu.

00:39:07: Die Kinder haben gelernt, die Eltern ... Das waren immer die, die alles gemanagt haben.

00:39:13: Das waren die, was sie alles gewusst haben.

00:39:15: Plötzlich dreht sich das um!

00:39:17: Das kann zu ganz schlimmen Dynamiken führen.

00:39:20: und auch es ist auch so dass die Kinder oder ich meine jetzt die älteren Generation jetzt auch plötzlich damit konfrontiert werden, meine Eltern sind alt und die brauchen Unterstützung.

00:39:39: Da geht ein ganz neues Gedankenthema auf.

00:39:43: wo geht das hin?

00:39:44: wie kann ich unterstützen?

00:39:45: Wie wird es noch werden?

00:39:48: Da gehen ja ganz andere Dinge mit.

00:39:50: auf Teilweise ist es so, dass die älteren Menschen das auch gar nicht wollen.

00:39:57: Weil sie sagen, mein Gott, nein meine Kinder sind ja eh so eingesetzt mit ihren Kindern in ihrem Alltag.

00:40:02: und ganz ehrlich?

00:40:04: In der Lernsituation ist es ganz gut wenn man nicht verwandt ist.

00:40:09: Ich glaube

00:40:10: ich kenne jeder, der seinen Kindern versucht hat Skifahren beizubringen.

00:40:16: Genau genau.

00:40:18: Noch mal ganz kurz zurück bevor wir auf das Thema Familie vielleicht eingehen.

00:40:21: Also eigentlich ist Digitalisierung aus deiner Sicht, wenn ich dich richtig verstehe, ist Digitalisierung eine Grundkompetenz wo ich mich zwar aktiv dagegen entscheiden kann aber eigentlich sage es ist im Prinzip so eine Grund Kompetenz wie Lesen und Schreiben und es ist... Wir sehen es ist strukturell immer schwerer dran vorbeizukommen und wir sind jetzt eigentlich in der Situation dass wenn Wenn ich mich nicht bilden in diesem Bereich oder Kompetenzen aufbaue, ist immer schwieriger wird an einem Alltag gesellschaftlich teilzuhaben.

00:40:50: Gleichzeitig ist es so dass es damit automatisch eine politische Diskussion wird weil wir in einem System sind wo wir demokratiepolitisch dann auch auf dementsprechende Angebote angewiesen sind zu sagen okay wenn ich diese Teilhabe brauche um politisch mündig tätig zu sein Dann muss ja immer auch die Frage stehen, was tue ich denn politisch um eigentlich sozusagen diese Teilhabe zu ermöglichen.

00:41:11: Wie siehst du die Situation aktuell?

00:41:14: Was tun wir da politisch oder was tut Österreichin speziell und politisch dafür um diese Teilhabe zu ermüglichen?

00:41:21: Genau das eine ist mit der digitalen Kompetenzoffensive der Bundesregierung wird etwas getan.

00:41:28: also es sind ganz viele kostenlose Workshops in ganz Österreich gemacht worden und werden auch wiedergemacht.

00:41:36: Ich habe das gerade vorher noch mal nachgeschaut auf der Seite, es sind viele jetzt schon aus dem letzten Kohl, also aus der Letzten Förderschiene abgeschlossen aber es werden neue kommen.

00:41:47: Also da bemüht man sich sehr und man bemühe sich hier wirklich auch speziell wirklich Angebote für Senioren und Seniorinnen zu machen.

00:41:55: Das muss man wirklich... ich glaube dass ist auch erstmalig, dass man das nicht so Also wirklich so gezielt macht und dass man sich um diese Gruppe kümmert.

00:42:04: Was uns fehlt, ist nämlich die ersten zwei Dinge, die ich aufzählt habe.

00:42:09: Was ist wenn ich mir das Gerät oder die Geräte nicht leisten kann?

00:42:13: Und den Vertrag.

00:42:13: wir haben in der älteren Gruppe mehr Frauen und auch viele Frauen, die ja wird schon nicht gut dastehen.

00:42:25: Da geht sich ein Gerät oder einen Vertrag monatlich nicht aus.

00:42:31: Wenn ich aber als Gesellschaft will, oder wenn das eben Heldik-ID austreiert... Also wenn ich viele Behördenwege so abwickeln möchte und es ist ja großes Ziel, dass möglichst alle Bürgerinnen und Bürger daran teilnehmen dann muss ich auch schauen, dass die Geräte den Vertrag ist so ähnlich wie Befreiung vom Fernsehen.

00:43:03: Also Fernsehbeitrag, da gibt es ja auch die Befreiung.

00:43:06: Das in die Richtung vielleicht auch das für Zugang zum Internet gemacht wird, dass man das immer an Einkommensgrenzen knüpft bis hin zu das man sagt Ja, die Personen wollen einsteigen, dass wir ihnen auch dann jetzt gibt's da aber kostenlose Workshops Aber das man sicherstellt diese Personen dann vielleicht auch gesondert ein Jahr lang begleitet werden, weil mit einem Workshop ist ja nicht getan.

00:43:33: Das muss man eiligerweise auch sagen.

00:43:35: also da sind schon Dinge die uns glaube ich fehlen und die denn schon vielleicht auch weiterhelfen, weil für ältere Frauen es auch wirklich manchmal aufgrund der Kosten auch nicht möglich ist teilzunehmend.

00:43:51: Vielleicht so als Marlene, wenn du das auch so siehst.

00:43:55: Ein der letzte Schwerpunkte, die wir noch haben, weil es ja bei uns ganz stark um das Thema Eltern und Familie geht.

00:44:01: Wir haben auch kurze schon mal angerissen vorher.

00:44:05: Die kennen wir anekdotisch von unserem... also aus unserer eigenen Erfahrung kennen wir es und auch anekotisch ganz viel des Themas regeln.

00:44:15: Du hast vorhin schon angesprochen ich muss mit Oma Opa in ihrer Rolle Großeltern Darüber sprechen, was tue ich denn eigentlich wenn in dem Fall Enkel zu Besuch kommen?

00:44:27: Wie gehe ich da mit den Thema Medien um.

00:44:29: Habt ihr da Erfahrungswerte?

00:44:30: wie wird das gehandhabt?

00:44:32: ist es etwas was aus eurer Sicht funktioniert oder gibt's danach über Bedarf?

00:44:37: Auch hier gibt es genau diese zwei Gruppen die eine Gruppe die sagen Ich bin die bildschirmfreie Oma Obach also bei uns ist die Bildschirm Freizeit Und die, also sehr verantwortungsvoll auch damit umgehen.

00:44:52: Die auch wissen dass wir die Fotos der Kinder nicht posten und nicht teilen und wenn man schon im Freundeskreis her zeigt dann zeigt man dir bei eigenen Handy her fragt die Eltern ob das okay ist bzw.

00:45:06: ich glaube es braucht grundsätzlich so eine Richtlinie in einer Familie wie mit Fotos in einer Familien zum Beispiel vor Selbstgruppe umgegangen wird.

00:45:13: ja Aber wir haben natürlich auch die Personen, die so happy sind, dass sie das jetzt alles können und natürlich auch das Wissen wiederum fehlt.

00:45:23: Das Recht auf eine eigene Biet, ja?

00:45:25: Dass es dann natürlich selbstverständlich für Kinder geht und dass man das natürlich ausmachen muss mit den Eltern.

00:45:32: Und ich glaube da ist es wie bei vielen anderen Themen ... älteren Personen wissen, was ist erlaubt und was es nicht erlaubт.

00:45:42: Und gleichzeitig braucht das in der Familie die Regeln.

00:45:45: Ich sehe auch da wieder die Analogie zu dürfen – die Enkelkinder bei den Großeltern, was anders naschen als Zuhause.

00:45:55: Ja also das ist ja eine analoges, ähnliche Geschichte.

00:45:59: Lebt man Zuhauser?

00:46:01: Es gibt bei uns keine Schokolade darfst bei der Oma eine geben.

00:46:06: Als Psychologin kann ich sagen, Kinder wissen sehr genau was wo funktioniert und wo nicht und können das auch sehr gut als Regeln verarbeiten.

00:46:17: Letztendlich ist es aber trotzdem ein wirklicher Thema dass man ausmachen muss in der Familie und wahrscheinlich braucht es bei vielen Älteren auch wirklich diese.

00:46:32: Es gibt jetzt ja sehr gute Broschüre von Seefer Internet, null bis drei Bildschirmpfrei.

00:46:39: Und es gibt auch da weitere Broschüren für die Großeltern.

00:46:45: Oma darf ich dein Handy haben, also nach dem Motto bei der Oma kriege du das Handy und so weiter.

00:46:53: Aber ich glaube es muss man in einer Familie wirklich mit Regeln klären was wünschen wir uns?

00:46:58: Wie halten wir uns dran?

00:47:00: Und für die ältere Generation braucht's da wirklich auch die Aufklärung.

00:47:03: Was bedeutet, was bedeuten unsere Smartphones am Familientisch?

00:47:08: Ja, ich glaub dass ist schon noch aufholbedarf.

00:47:12: gleichzeitig Ich glaube schon, dass viele Großeltern auch sehr stolz sind.

00:47:18: Wenn die Enkelkinder bei mir sind, da gibt es gar keine Indikas-Smartphone und so ein Garkraftfernsehen!

00:47:25: Da gehen wir lieber in den Garten... ...und ich habe auch gehört von Jugendlichen.

00:47:33: Solange sie noch zu Oma und Opa gern fahren, das hört sich dann mit der Pubertette relativ rasch auf.

00:47:40: Mein Oma, das ist die Autor-Oma.

00:47:43: Weil wenn wir bei der sind, da gibt es keine digitalen Medien und das ist cool!

00:47:50: Also das wäre ja auch ein sehr schönes Ziel.

00:47:53: Wobei gleichzeitig ... möchte ich schon noch hinten nachschieben... Es ist schon gut, wenn die Kinder wissen aber umgehen kann die Oma schon mit dem Smartphone damit diese neuen Altersbilder kriegen.

00:48:05: Die

00:48:05: Oma entscheidet sich nicht aus Unwissenheit gegen das Handy, sondern weiß ich sehr genauer weiss was da passiert wenn es falsch geht.

00:48:11: Genau, aber sie kann ja wohl in der Familiengruppe bohsten und eine Sprache nachregend schicken

00:48:16: etc.,

00:48:17: also schon wichtig ist.

00:48:19: Ist die dann auch wieder Vorbildwirkung?

00:48:23: Ja, also interessant wir nehmen... Also ich nehme ganz stark mit dieses Thema.

00:48:27: eigentlich müssen wir uns viel stärker anstatt auf gewisse Altersgruppen usw.

00:48:31: eigentlich auf digitale Fitness digitale Autonomieteil habe und Kompetenz konzentrieren.

00:48:37: Und sagen, okay was kann ich tun um einen wirklich selbstbestimmten Umgang mit diesen Technologien zu finden?

00:48:44: Dass sie mich nicht auffressen sondern dass ich tatsächlich autonom damit einen Umgang oder Ausfinden

00:48:51: finde.".

00:48:58: denen man auf diese Gruppe schaut, würde ich sagen oder auf diese Generationen schaut.

00:49:03: Also da muss sie mich selber an der Nase nehmen.

00:49:06: also das merke ich immer wieder aber deswegen führen wir dann noch solche Gespräche.

00:49:13: Absolut!

00:49:15: Es war ein super spannendes Gespräch, ihr habt wieder sehr viel gelernt.

00:49:18: Edith vielen Dank dass du die Zeit genommen hast und uns teilhaben lassen konntest an deiner Expertise und was du weißt über das Thema und es mit uns geteilt hast.

00:49:29: Ich freue mich, wenn wir in Zukunft noch mal sprechen können.

00:49:31: Vielleicht in einem Jahr ein zwei, was sich zwischenzeitlich getan hat und Malene, wir beide sehen uns in einer Woche wieder.

00:49:40: Genau!

00:49:41: Wenn wir uns wieder um ein weiteres Thema kümmern, wo es heißt Kopf hoch.

00:49:48: Technologien im Griff und nicht dem Weg her.

00:49:51: So ist es.

00:49:52: Bis dahin.

00:49:54: Ciao.

00:49:55: Danke.

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