"Alle anderen haben schon eins" - Veronika - Mutter von zwei Söhnen

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00:00:01: Hallo Marlene.

00:00:02: Hallo Max!

00:00:04: Wir nehmen nochmal hier heute einen kurzen Kommentar auf, bevor wir die zweite Folge ausspielen und die eigentlich erste Folge sozusagen, die erste Interview-Folge.

00:00:14: Ja.

00:00:17: Wir haben gerade kurz darüber geredet, wir sind sozusagen perplex über diese große Resonanz, die ich bekommen habe zu diesem Podcast, zu der ersten Folge wo wir schon gesagt haben, wir haben uns nur unterhalten was wir vorhaben.

00:00:31: Ja, richtig cool.

00:00:32: Also echt total nette Kommentare bekommen, nette Nachrichten.

00:00:38: also ja man sieht es ist der Bedarf da dass da aufgeklärt wird drüber gesprochen wird das da Infos gesammelt werden finde ich voll cool wenn man offensichtlich da irgendwie jetzt.

00:00:56: Also ich freue mich auch total, der Plex ist falsch geworden.

00:00:58: Ich freu mich einfach wirklich auch dass ich so viele Nachrichten bekommen die sagen hey cool super und ja freue ich mich auf.

00:01:07: sehr scheint was zu sein was doch mehr interessiert und vor allem auch was mich sehr gefreut hat auch Menschen die keine Kinder haben oder keine Familie haben gesagt hey eigentlich sozusagen ist es ein Denkangebot nicht nur für Menschen mit Familien sondern also mit Kindern sondern auch die sagen vielleicht für mich persönlich.

00:01:23: kann ich etwas mitnehmen davon.

00:01:24: Ja, das bin ich auch voll spannend.

00:01:26: Das haben auch einige geschrieben so.

00:01:28: Vor allem auch... Ich höre mir den trotzdem an.

00:01:30: Ich hab zwar keine Kinder aber ist für mich relevant.

00:01:36: Finde ich sehr schön und hat mich sehr gefreut.

00:01:38: und genau jetzt vielleicht nehmen wir es nochmal zum Andersen zu sagen.

00:01:41: Wir wissen noch mal darauf hin.

00:01:42: Es gibt also eine Website.

00:01:47: www.kopfhoch.media wo man sich auch beim Newsletter anlegen kann.

00:01:54: Das wird eine Telefonnummer geben.

00:01:56: Auch die Telefon-Nummer gibt es in den Show Notes, wo es auch eine WhatsApp-Möglichkeit gibt oder uns die Möglichkeit gibt über WhatsApp-Audionachrichten oder auch normale Nachrichten zu schicken und Fragen einzusenden oder Themen einzusänden, die die die Hörerinnen als wichtig empfinden und damit unseren Kontakt zu treten.

00:02:17: Und warum wir jetzt diesen Kommentar aufnehmen ist dass wir sagen hey wir wollen eigentlich für nochmal vorne weg sagen eigentlich, dass die Inhalte jetzt in diesen Folgen entstehen.

00:02:30: In was überführt werden, was konkret wird, also wo ich sozusagen Konkrethandlungen draus entwickeln kann.

00:02:36: Also hier irgendwie nicht zu sagen wir verbleiben indem wir machen die Podcast-Episoden sondern das auch praktisch dieses große Feedback, was wir jetzt bekommen am Halfway Coolen.

00:02:48: Auch diese Karten sind die Interventionskarten wie wir sie noch nennen sind extrem gut von der Idee angekommen, einfach so eine Möglichkeit am Alltag.

00:02:57: Einfach was zu tun um sich selber auch immer wieder dran zu erinnern.

00:03:00: ist das das was ich gerade in dem Moment machen möchte oder habe ich nicht irgendwie doch das Verlangen aus der Situation rauszutreten?

00:03:08: Genau und genau deshalb nochmal vielen Dank für eure Aufmerksamkeit die uns bisher geschenkt hat.

00:03:16: wir nehmen es nicht auf die leichte Schulter und haben jetzt noch mal mehr Anspruch zu sagen Das Ganze geht jetzt wirklich in was über, was auch ganz konkret jede Woche Inputs liefert wie wir dem Thema Smartphone her werden.

00:03:30: Ja der Druck ist jetzt da.

00:03:33: Jetzt muss man liefern.

00:03:45: Aber wir haben ja schon richtig gute Gäste in der Pipeline, also das ist ja jetzt... Wir wissen ja jetzt schon von einigen, die mit uns reden werden ganz spannende Themen noch ganz spannenden Personen, Ganz wichtigen Input liefern werden bzw.

00:04:07: glaube ich nicht, das weiß ich dass die wichtigen Imput liefern werde.

00:04:11: und ja genau.

00:04:12: also das ist unser Anspruch einfach, dass wir da wirklich input liefern und nicht nur einfach drüber reden weil wir haben auch gestartet diesen Podcast Wir wollen selber was lernen Und so können wir das alles noch besser einordnen und hoffentlich andere an dem was wir Lernen auch teilt haben dass wir dann ein Handel on things kriegen, wie man so sagt.

00:04:39: Und in dem Zusammenhang auch ganz gut noch mal einzusortieren.

00:04:41: die erste Folge eben ganz dezidiert auf das Thema Familie im Alltag.

00:04:46: Die Veronica ist der erste Gästein heute hat sehr viel sehr private Einblicke geliefert und sehr mutig einfach über die Themen erzählt, die klappen oder nicht klappen.

00:04:56: also nochmal Danke an dieser Stelle weil ich es super mutig finde um auch wichtig zu zeigen Selbst wenn ich weiß, wenn ich all diese Themen weiß.

00:05:06: Es klappt nicht immer im Alltag und es ist so gebaut dass es nicht immer klappen kann.

00:05:11: Und dies drückt sich auch in dem aus das jetzt immer mehr Initiativen auch da sind die einhändliche Sachen unterstützen und da im Prinzip einen Umgang finden.

00:05:20: Wir haben uns vorher eine WhatsApp Gruppe Artikel hin und her geschickt vom medienzeitelternblock.de also medienzeiteninuselternblog.de wo's gerade um ne Kampagne geht aus Kanada wo Kanada ist eins der Länder, die kein Social-Media-Verbot einführen möchten.

00:05:38: Zumindest ist das jetzt Stand der Dinge im Moment.

00:05:40: und eine ... Die Initiative, hab ich den Namen vergessen im Moment?

00:05:46: Die Canadian Center for Child Protection hat eine Kampagne gemacht, wo es im Prinzip um das Thema geht Parents Can't Do It Alone, die Regierung muss die Social Media Konzerne Algorithmensätzen da verantwortlich machen, dafür Teil der Lösung zu sein.

00:06:07: Und das würde ich auf jeden Fall unterstützen und sagen, hier geht es darum, dass Eltern das in den Griff kriegen können im eigenen Verhalten sondern wir brauchen auch politische Rahmenbedingungen wo diese Technologie existieren.

00:06:18: Das ist ja eh vorhin gesagt also gerade auch im Gespräch mit der Veronica ist halt auch so rausgekommen du versuchst dir alles richtigzumachen aber Also du bist dem Jahr auch irgendwie ausgeliefert.

00:06:28: Es geht ja immer nur bis zum gewissen Grad, dass du da eingreifen kannst.

00:06:33: aber genau darum geht es halt.

00:06:35: also die Plattformen sind schon wirklich da jetzt auch mal gefragt, dass da was passiert.

00:06:43: Weil das ist, finde ich auch bei manchen Initiativen geht es vielleicht auch unter.

00:06:48: Ich hab manchmal das Gefühl, da gibt's immer so zwei Philosophien die sich einfach ganz stark sagen, na das Digitale wollen wir irgendwie einfach ganzen weg haben.

00:06:59: Wir wollen diese Kindheit ohne Smartphones.

00:07:02: aber wenn man wirklich dieses große Ganze sieht... Also ja unsere Kinder Mit fünfzehn, sechzehn sind die Plattformen ja noch genau gleich.

00:07:13: Also an denen hat sich ja da nichts geändert und es ist ja nicht so dass jetzt irgendwie dann auf einmal ein großer Schiff passiert in Jugendlichen ganz im Gegenteil.

00:07:23: Da passiert ganz viel gleichzeitig.

00:07:29: Die Plattform ist noch die, wo wir zwölf jährige davon schützen und plötzlich schützen wir fünfzehne jährigen nicht mehr davor Und sechzehn Jahre, also das ist... Wir haben auch hier auch besprechen in der Folge.

00:07:43: Es schadet immer wachsende Alter nicht auf.

00:07:45: Also es ist im Prinzip eine Einladung dazu zu sagen okay, es gibt ne Grenze wo ich über mein Verhalten, über die Dinge, die ich im Alltag tue einfach an dich stoßen werde egal wie gut ich's zum Griff hab und auf eine Art und Weise gehören zu dieser Lösung auf jeden Fall auch die Verursacher des Problemes.

00:08:03: Das wäre irgendwie absurd wenn wir sagen würden naja Wir akzeptieren es als Teil des Alltags, der nicht vermeidbar ist in vielerlei Hinsicht und einfach niemandem was bringt wenn wir jetzt darüber reden wie die Welt aussehen sollte.

00:08:15: Wenn wir einfach nicht da hinkommen uns unrealistisches in Utopien zu reden die vielleicht ideal für Kinder oder gesunde werden.

00:08:23: Und ich habe einfach gesagt ja okay Was mache ich denn wenn's einfach nicht geht?

00:08:26: Oder wenn ich einfach in einer anderen Situation bin?

00:08:28: also Insofern Danke nochmal für eure vielen Kommentare und die vielen Rückmeldungen.

00:08:36: Und jetzt würde ich sagen, viel Spaß mit der echten Folge Nummer eins bei Ronika!

00:08:45: Wir sehen uns in der nächsten Woche!

00:08:48: Ja?

00:08:50: Zumachen wir's!

00:08:51: Viel Spaß!

00:08:53: Hallo Marlene!

00:08:54: Hallo Max!

00:08:55: Willkommen zu Folge.

00:08:57: zwei von Kopf hoch.

00:09:00: Technologie im Griff Nicht im Weg.

00:09:02: Genau so ist es!

00:09:04: Wir haben eine Woche hinter uns, wir haben die erste Pilotfolge aufgenommen und sind heute mit unserer ersten Interview-Folge am Start... Am Start, furchtbauswort?

00:09:12: Wir sind heute bei der ersten Interviewfolge und haben unsere erste Gäste in unserem Podcast, worauf wir uns sehr freuen.

00:09:20: Vorher wollen wir uns noch ganz kurz unterhalten was sind wichtige Themen der letzten Woche, was ist uns untergekommen zum Thema um dann direkt ins Interview einzusteigen.

00:09:30: Wir haben für die Vorbereitung der Folge, du hast sehr viel Informationen gesammelt.

00:09:35: Ja, nicht nur für diese Folge sondern auch für unseren ganzen Podcast.

00:09:41: Sechs Diener Vier seid ihr voll mit Links und Studien und Themen.

00:09:46: Das Thema ist virulent möchte ich sagen.

00:09:49: Vielleicht machst uns die zwei Highlights, drei Highlights von dir nochmal sagen, die letzte Woche ganz besonders wichtig waren für dich?

00:09:56: Ich glaube das passt heute auch ganz gut zum Thema weil wir Eigentlich ist heute so das Thema Eltern ganz klassisch.

00:10:04: Wie gehen wir als Eltern damit um?

00:10:05: Gehen wir in der Familie damit um, wie gehen wir mit dieser Frage um?

00:10:12: wann kriege ich endlich ein Smartphone?

00:10:15: Ich glaube diese Frage kennt jeder von uns also die habe ich schon gehört.

00:10:20: Meine Tochter hat die erste Klasse gekommen und die erste Frage in der ersten Woche war Wann krieg ich ein Smart Phone?

00:10:28: Ich hab damals interessanterweise noch ganz so geantwortet.

00:10:32: Ja, in der vierten Klasse oder ja mit zehn und da war man das gar nicht so bewusst... Du hast einfach mal rausgeschoben!

00:10:39: Du hast dir Zeit erkauft mit deinen Antworten?

00:10:41: Ja, aber bei jetzt denke ich mir es ist eigentlich also mit zehn kann ich mich überhaupt nicht mehr vorstellen.

00:10:47: Und mittlerweile sind wir eher so bei ja mit vierzehn, fünfzehn mit sechzehn.

00:10:52: Und wie nimmt es deine Tochter auf dass du sozusagen den Zeitpunkt verschoben hast Die akzeptiert das.

00:10:58: Also jetzt schon noch und wir haben sie extra weit hinten angesetzt, weil ich mir dachte man kann ja immer noch heruntergehen.

00:11:05: dann also jetzt sind wir bei sechzehn Wir werden sowieso runter gehen müssen.

00:11:09: genau aber deswegen das ist die Frage die uns jetzt auch heute so beschäftigt.

00:11:14: und Ja also ganz klassisch ist es ja so und dass es die Zahl auf dich da gestoßen bin.

00:11:19: also in österreich bekommen Kinder ihr erstes Smartphone im Durchschnitt mit zehn Jahren.

00:11:25: Das ist genau dieser Übergang von der Volksschule in die weiterführende Schule.

00:11:32: Ich glaube, das ist eine Zahl, die wir so alle bestätigen können und das ist zu der Zeit sicher ein großes Thema.

00:11:43: Gibt da noch eine andere Zahl, mitgebracht, die mich extrem schockiert hat?

00:11:50: Also jetzt mal völlig wertfrei ist die Frage, mit zehn Jahren Handy oder nein.

00:11:53: Ist immer noch eine individuelle Entscheidung der Eltern?

00:11:56: Es gibt aber auch so Folgeerscheinungen, die automatisch mit dem Handykonsum natürlich mitkommen, die man immer im Hinterkopf haben sollte.

00:12:02: Facts and Figures.

00:12:04: Pornografie.

00:12:05: Durchschnittlicher Erstkontakt bei Pornographie liegt bei... Zwölf Kommas sieben Jahre.

00:12:11: Das ist wirklich erschreckend!

00:12:12: Also das ist eine Zahl, die mich ja wirklich schockiert hat.

00:12:20: Das ist glaube ich wirklich dieses große Thema und diese große Frage, die man sich immer stellen muss.

00:12:24: Sobald ich natürlich meinem Kind das Smartphone in die Hand gebe... ...jetzt eröffne ich dir die erwachsenen Welt!

00:12:33: Und das passiert ja wirklich auch schon.

00:12:34: Also dieses Pornografie, dass Sie das sehen, teilweise auch wirklich Hardcore-Ponographie wie es in dieser Studie stand, das passiert in den ersten Wochen also sobald du denen ein Handy in die hand drückst Ein wohlgemerkt ungesperrt oder ein freies Handy.

00:12:51: Man muss auch sagen, das ist auch in der Studie rausgekommen, dass es oft mit Freunden dann passiert.

00:13:00: Also keine Ahnung.

00:13:01: Smartphone am Zimmer oder so am Schulhof kommt und ich zeige dir was.

00:13:07: Es gibt eine Aussage vom Tristan Hawks dem Zukunftforscher den... Der eben sehr verbreitet ist auf Social Media dazu, der hat sozusagen sinnbildlich gesagt.

00:13:19: In dem Moment wo ein Kind einen Handy in die Hand bekommt, ist die Kindheit vorbei.

00:13:23: Das fand ich am Treffen.

00:13:24: vergleichen muss man sagen.

00:13:25: Bestätigt auch wieder so zu sagen diese Zahl.

00:13:28: Das ist eine Konsequenz der man sich bewusst sein muss, die auch glaube ich im praktischen Alltag extrem schwierig zu verhindern sein wird selbst wenn technisch sehr gebildet ist ist sozusagen Realitäten, die haben wir uns befinden.

00:13:41: Interessant war auch das Thema Psyche der dritte Block den du bei Facts and Figures dabei hast.

00:13:50: Was ich interessant fand... Also es gibt eine neue Studie, die ich in einem Podcast gehörte von Karl Newport, der ist bekannt für seine Produktivität, Techniken und so.

00:14:01: Das ist alles sehr amerikanisch aber es gab eine Studie dazu wo sozusagen die Effekte untersucht worden sind, wenn ich das mobile Internet auf meinem Smartphone grundsätzlich blockiere.

00:14:17: Inwieweit sich das auf meine Aufmerksamkeit, auf meine mentale Gesundheit und die subjektiv empfundene Wohlbefinden auswirkt?

00:14:26: Und eigentlich zusammenfassen kann man sagen dass die Effjekte messbar positiv waren selbst nach zwei Wochen von den Zentralen sozusagen Aufmerksamkeitsfressern, wenn die geblockt waren.

00:14:40: In Kurzfaßung was nicht geblockte waren, waren zentrale Apps.

00:14:42: Was zentrale App war, war sozusagen auch Messenger-Apps.

00:14:46: Selbst wenn die online waren und der Browser TikTok Snapchat all die ganzen Social Media Apps, wenn sie blockiert waren hat sich die subjektive Wahrnehmung des eigenem Wohlem finden signifikant verbessert.

00:14:59: also es betrifft nicht nur Jugendliche Es betriffe auch Erwachsene die hier sozusagen betroffen sind, muss man leider einfach so sagen.

00:15:08: Die Links dazu tun wir in die Shownote.

00:15:12: Wer das nachlesen will, dass man es noch nicht glaubt, ich glaube ist jetzt vielleicht auch die Möglichkeit für den Übergang zu sagen eigenes Wohlempfinden und dass wir unsere eigenes Wohnempfinden und Umgang mit Smartphones, dass wir vielleicht unsere Gäste des heutigen Abends, muss mir ja sagen in dem Fall, wir nehmen am Abend auf vorstellen.

00:15:32: Veronica?

00:15:33: Hallo, ich bin die Veronica.

00:15:35: Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf.

00:15:37: Ein sehr spannendes Thema weil es mich auch persönlich in Mirella Hinsich betrifft auf jeden Fall.

00:15:43: Ich bin Mama von zwei Söhnen, die sind acht und zehn Jahre alt.

00:15:47: das heißt wir sind mit zehn Jahren gerade genau an diesem Brennpunkt.

00:15:52: Alter sage ich jetzt wo wir genau am Punkt stehen.

00:15:55: smartphone ja oder nein?

00:15:57: Wir haben diese Kämpfe auch schon öfter ausgetragen da werden noch dazu kommen.

00:16:02: Ich habe auch beruflich viel mit Medien zu tun, war lange in der Kommunikation und Marketing verschiedener größerer Firmen.

00:16:09: Und hab seit einigen Jahren in Salzburg eine kleine Agentur wo ich als Texterin, Übersetzerin und Sprecherin arbeite.

00:16:16: Das heißt mein beruflicher Alltag ist vor dem Bildschirm oder im Studio aber auf jeden Fall immer mit Technik verbunden und so erleben mich natürlich meine Söhne auch.

00:16:28: Ich habe da heim mein Büro eingerichtet und ein Homestudio auch zu Hause.

00:16:33: Und ja, ich bin bei uns Zuhause diejenige, die die meiste Zeit mit den Kindern verbringt in der Regel.

00:16:41: Ich bin selbstständig das heißt ich bin oft mit der Arbeit nicht fertig.

00:16:46: Ich arbeite dann auch wenn die Kinder zu Hause sind.

00:16:49: Dann sehen sie mich natürlich genau halt da sitzen.

00:16:52: Ich arbeite alleine, zwar natürlich mit anderen Agenturen oder Freelancern zusammen.

00:16:58: Aber ich habe keine Kollegen.

00:16:59: das heißt ich kenne auch das Thema der Ablenkung durch die Medien weil ich da halt so vor mich hinwurscht sozusagen und immer das Gefühl hab jetzt kommt was rein?

00:17:09: Das muss ich beachten!

00:17:10: Gleichzeitig muss sich den Alltag mit den Kindern irgendwie organisieren und es ist oft fließend.

00:17:13: also ich habe nicht diesen Job dass ich einfach ins Büro gehe um drei Uhr fertig bin und den Nachmittag mit den auch danach öfter noch an meinem Smartphone hängen, oftmals berechtigt weil es halt was zu organisieren gibt für die Familie oder auch beruflich aber natürlich nicht immer.

00:17:32: Du hast das erwähnt dass man als Erwachsener da auch nicht gefeit ist und ja sehr viel Zeit damit verbringt.

00:17:41: Ja herzlich willkommen Dankeschön Danke dass du dir die Zeit nimmst und uns sozusagen deine Einsichten in das Thema auch gibts.

00:17:51: Also, alle Dinge die du jetzt gesagt hast, die kann ich ja zu hundert Prozent bestätigen.

00:17:55: Bei uns ist es genau nicht anders.

00:17:57: Wir haben immer wieder die Herausforderung dass sich Beruf und Alltag vermischen.

00:18:02: Es ist sozusagen die Nutzung zwischen wann bin ich beruflich am Gerät?

00:18:08: Wann nicht!

00:18:08: Das ist so fließend das kein Mensch selbst wir selber nicht auf den Unterschied entdeckt.

00:18:14: Und ich denke dann total oft auch für die Kinder wie sollen sie checken was ich da überhaupt mache?

00:18:19: Und dementsprechend glaube ich es ist recht spannend, weil das ja sozusagen auch unter dem Thema New Work ganz gut zusammenzufassen ist.

00:18:25: Was so eine da... Ich kann's nicht mehr hören!

00:18:28: Das Wort New Work sind im Prinzip so flexib- Alles ist flexible nix is fix was bedeutet weder hat die Arbeit am Anfang noch ein Ende noch hat die Familienzeit am Anfang endet alles durcheinander zumindest wenn ich nicht extreme Disziplin habe.

00:18:43: was mich gleich zur nächsten Frage also zuerst eigentlich wirklich Frage jetzt in diesem Zusammenhang bringt Wie handhabt ihr das grundsätzlich zu Hause?

00:18:53: Gibt es bei euch Regeln, wie geht ihr damit um.

00:18:55: Ist es sowas was ihr besprochen habt schon?

00:18:58: Wie macht ihr das?

00:18:59: gibt's bei euch ein Konzept oder ist es etwas was einfach nebenbei läuft?

00:19:02: Es läuft ehrlich gesagt im Moment noch zu viel nebenbei.

00:19:05: also wir haben den Plan dass es da klare regeln gibt weil sich gerade in der letzten zeit einfach gezeigt hat dass wir diese regeln brauchen Einfach wegen wegen des Alters meiner Kinder, ja also speziell vom Großen der halt da sehr fixiert ist auf die Geräte und vor einiger Zeit auch ein eigenes iPad bekommen hat.

00:19:29: Das war unsere Zwischenlösung.

00:19:33: Also Zwischenlosungen auf dem Weg zum Nicht-Smartphone eben weil Der Druck bei uns einfach schon so groß wurde sozusagen.

00:19:42: Den Druck, glaube ich, kennen viele Eltern.

00:19:44: alle um mich herum haben ein Smartphone.

00:19:46: Ich bin der Letzte der Keins hat was in seinem Fall fast stimmt.

00:19:50: also erst in seiner Klasse tatsächlich in der vierten Klasse Schon in der absoluten Minderheit Ich würde sagen geschätzt haben drei Viertel der Kinder im Smartphone und Also auch schon vor dem Übergang auf die weiterführende Schule.

00:20:05: Es gibt jetzt zum Glück noch ein weiteres Kind, einen weiteren Freund dem die Eltern des Smartphones jetzt auch verweigert haben zum Geburtstag.

00:20:13: Das hilft uns gerade enorm.

00:20:14: aber wir haben eben sozusagen gesagt ja dann kriegst du halt einen iPad das ist... Wir sagen nicht nein dass du diese Medien alle nicht nützen darfst Aber dann können wir es vielleicht ein bisschen besser kontrollieren weil einfach ein Gerät ist das zu Hause benutzt wird.

00:20:31: In der Realität gelingt's uns Nicht so gut, wie ich es mir erhofft habe.

00:20:36: Wir waren da vielleicht manchmal auch ein bisschen lachs zu Beginn.

00:20:39: Da waren dann Ferien und haben gesagt das lasst man's mal laufen.

00:20:43: Dann war wieder Alltag.

00:20:44: Dann haben wir zwar schon irgendwie natürlich den Jugendschutz und alle Dinge die man aktivieren kann aktiviert aber wir haben die Mediennutzung noch nicht so stark begrenzt auch zeitlich.

00:20:56: Dann kommen immer wieder Phasen dazu wo eben ich zum Beispiel mit meiner Arbeit nicht fertig bin Und ich einfach froh bin, wenn ich halt noch die eine Stunde in Ruhe arbeiten kann.

00:21:05: Dann sage ich ja dann kriegst du halt nochmal eine halbe Stunde Zeit dazu und wir haben dann festgestellt dass das eigentlich wirklich in seinem Verhalten schon bemerkbar sich machte also dass er einfach hier länger eher halt an den Geräten hängt, desto grantiger wird er, also desto unzufriedener wird der auch.

00:21:24: Ich meine einen guten Endpunkt gibt es sowieso nie weil fertig ist man ja nie.

00:21:27: Also egal ob mal irgendwas spielt oder oder auch irgendwas anschaut.

00:21:36: Ja, also eigentlich haben wir festgestellt das tut ihm nicht gut und es tut der Stimmung in unserer Familie nicht gut.

00:21:41: Und es tut uns nicht gut!

00:21:43: Dann haben wir mal eine Woche lang das iPad weggenommen... ...und ich hatte das Gefühl eben dass es schon in dieser Woche einfach deutlich besser war von der Stimmung weil's einfach so ne klare Regel war Das bekommst du jetzt nicht Da geht kein Weg dran vorbei Du bekommest es überhaupt nicht in die Hand und hat natürlich immer darauf gegiert, wann kriege ich es wieder?

00:22:06: Und dann hat sie davon vorne angefangen sozusagen.

00:22:08: Also wir haben noch keine gute Regel.

00:22:11: die Regel im Moment ist dass wir ihm sehr wenig Zeit geben eigentlich weniger als vereinbart ist oder halt eingestellt ist sozusagen wenn wir einfach das Gefühl haben es ist zu viel.

00:22:23: Wir haben den Plan, dass wir eben wirklich unseren schönen Geretteparkplatz einrichten.

00:22:28: Dass wir einen Handyparkplatz haben und das iPad haben Das steht so halb, muss ich jetzt sagen Es scheitert an so einfachen Dingen, dass die Kabel jetzt im Moment nicht haben Da wo wir das geplant haben, dass es halt nicht... dass es oberhalb von Augenhöhe von ihm ist, dass er nicht immer so sichtbar ist Und in einer Kommode drinnen Da müssen wir jetzt noch etwas umgestalten daheim Darum legt's halt dann doch wieder irgendwo anders.

00:22:49: Ich habe aber das Gefühl, diese Regeln auch in eine gewisse Art und Weise sogar herbeisehend.

00:22:55: Also, dass er eigentlich das gerne klarer hätte als wir es im Moment handhaben.

00:23:02: Und das ist natürlich unser Versagen sozusagen, dass wir da jetzt nicht konsequent genug sind, dass sie es halt dann doch wieder schleifen lassen.

00:23:10: Er ist dann auch sneaky, er nimmt sich's dann wieder... Wir sagen kein YouTube!

00:23:13: Wir haben YouTube jetzt gesperrt, wir hatten uns nicht gesperrt weil er auch immer wieder irgendwelche Fußball-Zusammenfassungen anschaut und Dinge die für mich grundsätzlich in Ordnung sind, aber erst zehn Jahre alt.

00:23:26: Es sind wahnsinnig viele Reize da und natürlich schaut er sich dann doch wieder irgendwelche depoten Shorts an die seine Freunde ihm empfohlen haben Und man wird dann in dem Moment das ist eigentlich das was mich wahnsinn nicht ärgert Man is dann sauer auf das Kind und eigentlich kann das Kind nix dafür weil wir es nicht gut handhaben.

00:23:44: Also deswegen habe ich das Gefühl Wir sind jetzt nah dran dass wir das für uns besser einrichten.

00:23:51: Am Ende wären wahrscheinlich alle froh, wenn es klarer geregelt ist und restriktiver.

00:23:58: Da sind jetzt ein paar Sachen dabei die... Ja also wir haben auch ungefähr alle Handysaves dieser Welt durch und ich kann's nur bei uns erzählen Wir haben wirklich ganz viele diese Dinge probiert und Ich glaube zwei Sachen die du ansprichst die extrem wichtig sind.

00:24:17: erst mal Punkt eins gibt keine Endpunkte mehr bei diesen Mediennutzungen.

00:24:21: Also dieses kein Ende von Instagram.

00:24:26: Diese Technologien haben alle mal erfunden werden müssen und die können aber auch wieder sozusagen eigentlich sehr einfach wieder umgesetzt werden, dass sie im Prinzip nicht mehr diese Abhängigkeitserscheinungen erzeugen.

00:24:38: Und Punkt zwei so dieses Thema architektonisches Umbauen der eigenen Wohnung des eigenen Hauses ist dafür, dass ich diese Geräte nicht zu zentral habe.

00:24:48: interessant finde Was du jetzt sagst von wegen, das ist halt irgendwie so.

00:24:55: Wo kommt dieser Druck her?

00:24:57: Wo kommt der bei euch her?

00:24:58: Was ist dieses Gefühl mit dem ihr diesen medialen Zugang ermöglichen wollt?

00:25:08: Hast du da drüber mal nachgedacht?

00:25:09: Wir haben den Druck nachgegeben, dass wir gesagt haben jetzt kommt das iPad.

00:25:21: In dem Alter in der vierten Klasse ist ja eh schon... Manche sind schon in der Pubertät oder an der Vorpubertät.

00:25:30: Die sind jetzt wirklich so an diesem Schritt eigentlich zu groß für die Volksschule, die sind irgendwie schon cool und die Themen sind einfach jetzt im Frühjahr andere als es noch vor einem halben Jahr waren.

00:25:45: Es ist so, dass in vielen Familien – gerade wenn ältere Geschwister da sind natürlich auch schon die Kinder viel mehr Trends, coolere Sachen und solche Dinge mitbekommen.

00:26:00: Bei uns ist das jetzt so.

00:26:01: nachdem mein großer Sohn einen kleinen Bruder hat, ist das weniger von dem sondern er bekommt halt viel über seine Freunde fühlt sich aber oft ein bisschen als Nachzügler.

00:26:13: Und fühlt es sich damit auf eine gewisse Art und Weise ausgeschlossen, weil er nicht mitredet.

00:26:18: Also ganz kurzes Beispiel ich habe ihn und seine Freunde seit langem sehr viel im Winter immer zum Fußballtraining rumkutschiert und da war mir das Auto voll mit vier Kindern und dann wollten sie immer Musik hören.

00:26:32: Dann haben sie halt irgendwelche Musik aus den Shorts gehört.

00:26:35: also das waren jetzt keine Songs die ich irgendwie kenne Und mein Sohn hat dann immer irgendwas ganz cool gefunden und er gesagt, ah das ist cool.

00:26:45: Dann kam halt immer einer von den cooleren Jungs in Anführungszeichen dahinter und er sagte, ey das ist doch schon wieder voll out!

00:26:51: Jetzt ist das und das ja?

00:26:52: Und immer dieses Gefühl... Er hinkt nach, er kann da nicht ganz mitreden.

00:26:58: Das zweite ist zum Beispiel die Kinder die ein Smartphone haben Die zücken das sobald sie aus der Schule rauskommen und in die Nachmittagsbetreuung gehen aus der Schule stattfindet.

00:27:09: Das heißt, die haben einen Weg von theoretisch ein paar Minuten aber das kann man auch auf eine halbe Stunde ausdehnen.

00:27:17: Die haben dann ihre Smartphones rausgezogen und schauen halt irgendwas Cooles an.

00:27:22: Und er hat gesagt ich bin da nicht dabei!

00:27:26: Ich kann da nicht mitreden, ich kann da nichts mitschauen.

00:27:28: Ich muss hoffen dass mich irgendjemand auch reinschauen lässt am Rand dieser Gruppe und nicht so voll integriert.

00:27:38: Und das ist, glaube ich ein Druck den die Kinder natürlich total stark spüren.

00:27:41: Ich bin dann nicht voll dabei und denen auch wir als Eltern irgendwie spülen und natürlich leiden irgendwo weil du wirst ja dass dein Kind dabei ist.

00:27:48: Du wirst da dein Kind bei seinen Freunden akzeptiert ist und mitmacht.

00:27:52: also ich glaub das ist so ein bisschen der Druck und... Ist es essentiell?

00:27:58: Nein, natürlich nicht.

00:27:59: Es ist so, dass ich das Gefühl habe er isst besser in diese Gruppe integriert, seitdem man ein iPad hat?

00:28:07: Tatsächlich würde ich sagen ja.

00:28:09: Es ist so weil er halt ein bisschen besser mitsprechen kann bei manchen Dingen und auch mächtig stolz es auf das iPad.

00:28:19: Es werden ja auch so Dinge gemessen wie welches, welches Modell hast du denn?

00:28:24: Ah!

00:28:24: Bei mir habe einer in der Klasse der hat das iPhone siebzehn pro oder was weiß ich was jetzt gerade das neueste ist.

00:28:29: Jetzt haben wir halt dieses iPad gekauft also war's das neuestem Modell.

00:28:32: Ich weiß gar nicht, was es war.

00:28:33: Sechs oder wie das gerade heißt?

00:28:35: Das ist für ihn essentiell wichtig!

00:28:36: Also er ist da...das verschafft ihm offenbar eine gewisse Menge an Respekt in seinem Freundeskreis, dass er da technologisch ganz vorne dabei ist und dann glaube ich, ist es natürlich eine sehr individuelle Sache.

00:28:50: also mein Sohn ist ein sehr Technik-affiner Mensch an sich grundsätzlich.

00:28:55: Also ich merke, dass der kleine Bruder da ein bisschen einen anderen Zugang hatte.

00:29:02: Also natürlich schaut er auch gern irgendwas an und freut sich, wenn er was spielt.

00:29:05: Aber der ist in dem Alter, in dem man jetzt ist anders als mein großer Sohn in dessen Alter war ja.

00:29:13: Das heißt es ist ja auch dieser Druck.

00:29:15: ich will ja meinen Kind, wenn das da Interessen hat und vielleicht auch bestimmte Begabungen weil ich schon merke dass er einfach mit Medien gut umgehen kann.

00:29:23: Auch wenn er mal irgendetwas Einfaches gestaltet am Computer oder Oder haben sie eben so Stop Motion Filme mal gemacht oder so.

00:29:31: Da stellt er sich gut an, ne?

00:29:32: Und das macht da cool und der will ich ihn ja nicht abhalten davon.

00:29:35: Also das war dann auch unsere Intention.

00:29:37: Das kann man sich ein bisschen schön reden.

00:29:40: mit einem iPad kannst du halt natürlich noch andere Dinge machen.

00:29:43: Kannst mit dem Handy auch.

00:29:44: aber wir hatten ihm auch noch kleine Vorrichtungen gekauft dass er eben zum Beispiel stop motion filme Dass er da ein bisschen in die Produktion gehen kann Macht er nicht.

00:29:54: Das müssen wir massiv anleiten, weil natürlich die anderen ganz leicht zugänglichen Unterhaltungs-Dinge attraktiver sind.

00:30:02: Könnten wir auch... Also könnten wir und ich glaube wir könnten ihn auch begeistern.

00:30:04: aber dann sind wir als Eltern halt massiv gefordert Und das ist ja diese Falle natürlich, die wir haben als Eltern, dass sich man drückt im Kind ein Smartphone in die Hand und du hast Ruhe her!

00:30:16: Du kannst alles erledigen was du erledigst dein Kind ist für den Moment zufrieden Danach wahrscheinlich nicht unbedingt.

00:30:25: Aber das ist dieser Druck und vielleicht zu dem... Wir hatten dann vor einigen Wochen so eine Phase, wo es wirklich ganz, ganz wie jeden Tag wann bekomme ich mein Smartphone?

00:30:34: Und warum bekomme Ich's nicht?

00:30:35: Und ich verstehe es nicht!

00:30:36: Und überhaupt und alle habens.

00:30:39: Der letzte Freund bekommt jetzt auch noch zu seinem zehnten Geburtstag.

00:30:43: Da habe ich schon gedacht, dass wird jetzt spannend danach.

00:30:45: Tatsächlich hatte mich mal mit dessen Mutter abgesprochen und er hat das Smartphone dann nicht bekommen vermutlich auch, weil mein Sohn auch keines hatte.

00:30:55: Also wir haben so eine Mini-Allianz gebildet sozusagen ohne dass wir uns jetzt final, final abgesprochen haben und das hat's ja sehr beruhigtes Thema im Moment tatsächlich.

00:31:05: also es reicht schon dieser eine Freund, dass man sich eben nicht ganz unter Druck fühlt und nicht ganz allein gelassen.

00:31:12: ich bin der einzige der das nicht hat.

00:31:15: Das war für mich auch spannend, dass mal gar nicht die Masse brauchten selbst wenn das Kind vielleicht in der Minderheit ist, dann wird es vielleicht leichter akzeptiert dass das jetzt nicht so ist.

00:31:26: Er hat sich jetzt glaube ich ein bisschen darauf eingestellt.

00:31:28: er hofft immer noch natürlich dass er für die weiterführende Schule sein Handy bekommt.

00:31:35: Wir führen da aber schon ganz offene Gespräche mit ihm und haben auch versucht ihn etwas klarzumachen warum wir ihn schützen eigentlich und warum wir ihm was Gutes tun wenn wir eben das Smartphone nicht geben Und ich glaube im Innersten kapiertet.

00:31:51: Es bricht halt dann immer mal wieder die Frustration drüber, dass es ihn erwischt sozusagen.

00:31:58: Dass er jetzt diese blöden Eltern hat, die sich da querstellen.

00:32:03: Aber er versteht also diese Argumentation und das ist vielleicht ein Vorteil in diesem Alter mit zehn, dass man glaub ich bestimmte Dinge da schon verstehen kann weil eben einfach dieses wir haben ihm auch dieses Beispiel gegeben du schaust auch keine Filme ab zwölf also wir schauen überhaupt keine Filmen irgendwie über FSK sechs hinausgehen.

00:32:24: Nicht weil wir es ihm nicht zutrauen, sondern weil er's wirklich nicht packt.

00:32:26: also er kann damit gar nichts umgehen.

00:32:28: und der weiß selber dann kann er nicht schlafen wenn er irgendwas sieht.

00:32:30: und dem hat er sofort zugestimmt ja ich würde mir keinen film anschauen ab zwölf weil da hätte ich Angst.

00:32:37: und genau dieses argument haben wir gebracht da kommen so viele dinge auf dich zu, die du gar nicht sehen willst.

00:32:44: Die du dann siehst und die dir Angst machen.

00:32:47: und willst du das?

00:32:48: Und da sagt er ganz klar nein es will er nicht!

00:32:50: Also deswegen kommen wir wieder zu dem zurück.

00:32:54: ich glaube in seinem tiefsten Inneren ist er erleichtert wenn wir da ganz strikt sind.

00:32:59: und letzten Endes brauchen wir als Eltern diese völlige Überzeugung dass wir total überzeugt sind dass es einfach wirklich gar keine Diskussions Grundlage gibt.

00:33:11: Das wäre genau die Frage, die jetzt die ganze Zeit in meinem Kopf rumgeist hat.

00:33:14: Woher nimmst du die Sicherheit?

00:33:15: Dass es das Richtige ist, eh mein Smartphone zu verbieten.

00:33:19: Also die finale Sicherheit habe ich seit kurzem bei einem Workshop dabei war von Smartphone freier Kindheit wo wir sehr viele drastische Beispiele präsentiert bekommen haben aus den ganzen Apps die er ja noch gar nicht nutzt, also da sind wir ja zum Glück noch nicht.

00:33:40: Zum Beispiel.

00:33:42: Ja, also zum Beispiel TikTok, Snapchat aber auch was über WhatsApp möglich ist.

00:33:47: Also wie gesagt, was ihr nutzt oder genutzt hat es YouTube.

00:33:52: natürlich ist da auch alles zu sehen.

00:33:57: Aber einfach diese wirklich diese komplette Unkontrolliertheit und speziell auch wenn ich's vorher schon wusste, aber es wurde mir noch mal so ganz klar vor Augen geführt.

00:34:10: Dass natürlich der Algorithmus dem Kind komplett andere Inhalte ausspielt als er uns Erwachsenen ausspielt.

00:34:17: und ich glaube das ist ja eine Denkfehler den ganz ganz viele Erwachsene haben die auch nicht so im Thema drin sind.

00:34:23: Die sagen ja es ist sehr harmlos was sehe ich denn da?

00:34:25: dann sehe ich halt da irgendwas Kochtipps oder Oder irgendwelche Sportsachen oder sowas.

00:34:33: Das ist doch eigentlich alles einfach nur Unterhaltung und manchmal ist es blöd, aber eben einfach nochmal dieses ins Bewusstsein rufen das natürlich die Algorithmen das erkennen dass dein Kind ist, dass man sehr leicht reizen kann und das einfach auch noch nicht so leicht abstrahieren kann Und natürlich durch die Neugier sich das alles anschauen wird was ihm da präsentiert wird Dieses Vergleich.

00:35:02: im wahren Leben, im analogen Leben würden wir unser Kind ja nie diesen ganzen Dingen aussetzen.

00:35:08: Niemals!

00:35:10: Und bei uns geht es jetzt gerade los dass mein Sohn sich das erste Mal überhaupt in seinem Leben so freiwillig in sein Zimmer zurückzieht.

00:35:17: und wenn er da irgendwie mit einem Gerät ist wo er Zugang zu allem hat was natürlich beim iPad auch genau so passiert wenn diese Apps drauf sind dann weiß ich ja, es dauert nicht lange bis er irgendwas sieht mitbekommt.

00:35:34: Was er einfach nicht sehen möchte und was für mich auch ganz spannend war.

00:35:39: daher kommt auch so ein bisschen immer dieses Gefühl bei ihm dass er eigentlich das ganz gerne eh ein bisschen strenger gehandhabt hätte.

00:35:47: in diesem Workshop kam auch immer wieder auf, dass Jugendliche im Alter von achtzehn oder junge Erwachsene Heute oft sagen, ich wäre froh gewesen, wenn ich das damals nicht in diesem Alter gesehen hätte.

00:36:02: Rückblickend.

00:36:03: Warum habt ihr uns nicht besser beschützt?

00:36:06: Und ich glaube, dass ist so ein bisschen der Kernpunkt.

00:36:11: Ich meine warum schützen wir unsere Kinder da nicht?

00:36:14: Wir schützen sie in so vielen anderen Dingen, die offensichtlich gefährlich sind.

00:36:21: Gleichzeitig hat man ja oft auch schon ... drüber unterhalten, das Gefühl dass Kinder schon so abgebrüht sind teilweise.

00:36:30: Also die wissen schon was da auf sie zukommen kann und die sehen auch sehr viel.

00:36:36: aber es wird halt doch einfach akzeptiert.

00:36:38: naja das ist halt so irgendwie so ein bisschen das ist der Preis den ich zahle dafür dass ich das jetzt da mache.

00:36:43: und also da gibt's ja teilweise Videos die einfach dann ja schau ich mir kurz an wird weitergeklickt ist okay isso so ist halt die Welt.

00:36:53: Und eben, weil du das mit dem Algorithmus angesprochen hast.

00:36:55: Ja!

00:36:56: Da gibt es ja auch zahlreiche Experimente.

00:36:58: Meldet dich mal als dreizehnjähriges Mädchen auf TikTok an und du kriegst innerhalb von kürzester Zeit die wirklich unfassendsten Videos gezeigt oder eben auf Snapchat Bilder geschickt und ich glaube innerhalb einer Viertelstunde hast du schon ein paar Dickpics in deinem ... wie heißt das?

00:37:22: Die Ems.

00:37:24: Ich spiele jetzt mal Devils Advokat sozusagen, ich glaube ihr... Ich nehme jetzt mal bewusst die andere Perspektive ein zu sagen.

00:37:37: Jetzt haben ja neunzig Prozent der Kinder ab einem gewissen Zeit, also ich weiß es nicht mehr die Zahl auswendig aber ich glaub auch vierzehn, dreizehn-viertzehn am Neunzig-Prozenten der Kinder einen Smartphone.

00:37:48: Wenn ich jetzt sozusagen die Argumentationslinie von vielen Eltern, die sagen ist doch egal im Sinne von oder von den Eltern einfach sagen naja ist halt einfach die Welt in der wir uns bewegen.

00:37:57: Warum passiert nicht mehr?

00:37:59: Nehmen wir es nicht wahr?

00:38:01: sind sozusagen Einzelfälle, die wir wahrnehmen weil wir sensibilisiert dafür sind?

00:38:06: Oder ist das was sich noch nicht abbildet?

00:38:09: oder ist es einfach wirklich nicht so schlimm und wir konzentrieren uns zu viel auf diese sozusagen Extremfälle wo ich sagen würde Die sind unideal, aber die sind in jeder medialen Realität immer schon der Fall gewesen.

00:38:21: Vielleicht jetzt skalierter als vorher, aber auch nicht ungewöhnlich für die Verbreitung der Geräte an sich.

00:38:27: Habt ihr das Gefühl?

00:38:29: Ist es was wo wir... weil du auch gesagt hast Kinder sind jetzt einiges gewohnt und ich sehe das ja auch jetzt.

00:38:33: zum Beispiel während uns an der Schule habe ich zum Thema KI Workshops gemacht.

00:38:37: Es ist einfach völlig normal, alle nutzen Chatchi-Pity in einer völlig normalen Art und Weise.

00:38:42: Es gibt das Problem der KI Psychose aber nicht alle die das KI Ding verwenden haben sozusagen gleich die Gefahr eine Psychose zu entwickeln.

00:38:52: Und sozusagen sind wir zu sensibel mit den Kindern?

00:38:56: Ist vielleicht ein Problem von einzelnen Fällen jetzt sozusagen ersichtlich werden oder ist es was noch nicht ersichtlich genug ist?

00:39:07: Das ist jetzt der hypothetische Frage, die ihr wahrscheinlich auch genauso gut wie ich nicht beantworten könnt.

00:39:11: Aber ich frage mich schon sozusagen... Ist unser Filter der?

00:39:15: Dass wir sagen unsere Realität bildet schneller mal ab in der Möglichkeit was zu sehen ist und es ist auch so dass wir vielleicht selbstsensible Menschen sind, die da drauf auf die Art und Weise reagieren.

00:39:27: deswegen machen wir jetzt auch diesen Podcast und anderen denken sich diese sind mein egal ist mir wurscht Wie seht ihr das?

00:39:34: Ist sehe ich das komplett falsch, überzeugt mich vom Gegenteil würde ich sagen.

00:39:39: Also ich glaube generell natürlich gibt es momentan so eine pauschale Verteufelung.

00:39:46: also das glaube ich schon dass ist auch in gewissen Kreisen.

00:39:50: also das muss man natürlich auch bedenken.

00:39:52: das ist natürlich das was wir jetzt machen.

00:39:55: da muss ich dann immer noch ein bisschen immer wieder so uns zurückholen.

00:40:01: Wir sind halt natürlich jetzt auch in unserer Bubble, wir sind ja eigentlich auch in eher meistens einer privilegierteren Situation.

00:40:08: Das heißt, wir haben die Einblicke bekommen aus der Medienwelt.

00:40:11: Es gibt ja auch ganz viele andere Gründe wie so Kinder zum Smartphone greifen es gibt ja noch andere familiäre Situationen das weiß man ja auch und dass muss man sich glaube ich auch erst anschauen.

00:40:29: ist jetzt wirklich dieser Zusammenhang.

00:40:31: Also das ist ja auch ganz schwierig in diesen ganzen Studien, es ist ja immer noch so eine Warnung dabei aber warten wir nochmal ab?

00:40:38: Wir können hier nicht von Kausalität sprechen.

00:40:41: also da muss man auch ein bisschen abwarten weil es passieren auch andere Dinge und es gibt auch so psychische Belastungen.

00:40:48: und man weiß natürlich Kinder mit psychischen Vorbelastungen reagieren wahrscheinlich natürlich viel anders auf Smartphone, durch ihre Social Media Nutzung.

00:41:02: Also ich glaube da muss man auch jetzt manchmal noch vielleicht ein bisschen den Ball flach halten und sagen schauen wir es uns mal an wie letztendlich wirklich diese Zusammenhänge sind.

00:41:17: Veronica, wie siehst du das?

00:41:19: Ich tue mir schwer über die Gefahren Zu sagen, ich habe schon das Gefühl es gab... Also was ich weiß von Studien.

00:41:27: Aber da bin ich jetzt nicht so tief drinnen, dass natürlich schon aber im ganzen Zuge von Covid und so weiter in den letzten Jahren war einfach sehr viele Dinge mit rein spielen und die vielleicht nicht alle zu separieren sind ja?

00:41:40: Aber dass es diese Zunahme gibt an psychischen Problemen, an Depressionen, im relativ frühen Alter der massive Anstieg, der Nachfrage nach Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen.

00:41:54: Das ist ja ein Fakt.

00:41:58: Kommt das jetzt rein durch die Mediennutzung?

00:42:01: Kommt es durch unsere Zeit?

00:42:02: Wir leben gerade in einer Zeit, wo sehr viel passiert ... Ich weiß nicht, zumindest wir zu Hause versuchen unsere Kinder gut abzuschirmen.

00:42:11: Ich will schon, dass sie grob mitbekommen was auf der Welt passiert.

00:42:16: Normale Nachrichten lasse ich Sie jetzt auch nicht schauen mit Kriegsbildern und so weiter.

00:42:20: Also das ist das, was sich vorher meinte mit der realen Welt und so ja?

00:42:24: Ja also dass es das eine... Ich glaube das andere was natürlich im Thema ist jetzt mal ganz unabhängig von den Inhalten die da auf die Kinder einpresseln is ja die reine Zeit Die darauf geht.

00:42:34: und das war schon auch so eine Sache die die ich da im Workshop Mitgenommen habe wie unfassbar wenig zeit Kinder und Jugendliche im Vergleich zuvor zwanzig Jahren mit ihren Freunden verbringen.

00:42:51: Also ich kann jetzt die Zahlen nicht eins-zu-eins reproduzieren, aber es ging irgendwie um die frühen Zweitausende bis jetzt.

00:42:59: Und das war also eine Kurve, die ging ganz steil nach unten und ist sehr, sehr niedrig.

00:43:03: Da wo wirklich einfach sehr vielen Mehrstunden pro Woche früher mit den Freunden verbacht wurde und damit draußen beim Sport, beim Spielen, beim irgendwas ist es jetzt einfach schon mehr Vereinsamung.

00:43:19: Und das wissen wir ja alle, wie schnell man sich verlieren kann mit dem Handy in der Hand, weil man halt einfach nie loskommt und vom Scrollen von X zu Y usw.. Wie viel Zeit da drauf geht?

00:43:35: Das ist ein Thema, dass wir permanent haben.

00:43:37: Mein Sohn macht mehrere Sportarten und spielt Instrumente, ist eigentlich recht vielseitig interessiert.

00:43:45: Aber er sagt uns immer, ich habe keine Zeit zum Üben für die Instrumente.

00:43:49: Aber wenn man eben zusammenrechnet wie viel Zeit da eigentlich da wäre am Tag, die halt mit doch mit sinnlosen Formen, Bildschirmen hängen dann irgendwie verbracht wird ja natürlich wär' die Zeit da und es geht's ja genauso oder?

00:44:01: Also mir gehts genau so.

00:44:05: Wir haben das schon gesagt diese Trennung von Beruf und Privaten ist nicht ganz einfach.

00:44:09: Natürlich bin ich auf Instagram und Facebook unterwegs weil auch beruflich immer wieder meine Anknüpfungspunkte habe, aber natürlich bleibe ich hängen und verbringe da mehr Zeit als ich eigentlich verbringen soll.

00:44:19: Also mein Mann hat sich jetzt zum Beispiel selber ein Zeitlimit auferlegt.

00:44:23: Ja guter Plan hab' ich ja auch schon ganz oft gemacht.

00:44:26: Habe ich auch mega oft schon ignoriert?

00:44:27: Ich würde sagen er hat es eingerichtet also wurde dann... Ja ich hab's eingerichtet, ich riecht zwar wieder aus kein Problem!

00:44:34: Also das ist alles, ich habe jede Form der denklichen Software probiert.

00:44:38: Das Einzige was wirklich etwas geholfen hat war einen Smartphone zu kaufen.

00:44:42: keine Social Media nur zu mehr zulässt, deckt im OS.

00:44:45: Das war die einzige Variante.

00:44:47: was jetzt passiert ist wir nehmen die Laptops mit also das heißt diese.

00:44:52: ich würde sagen ich habe Jahre auf auf social media gleichzeitig vergeudet.

00:44:57: und dieser totale sich verlieren in so Algorithmen natürlich auch die positive Seite an einem lernt unglaublich viel.

00:45:05: Man lernt auch unglaublich viel Schmarrn.

00:45:07: Und vor allem Dinge, wo man jetzt draufkommt, das ist alles total non-senseit.

00:45:10: Stimmt alles hinten und vorne nicht.

00:45:11: Das ist kompletter Schwachsinn!

00:45:14: Ich finde es ganz schlimm bei so Themen Gesundheit, Training... Erziehung... All diese Themen sind sozusagen generationale Konflikte noch am Lohn an die da jetzt sozusagen eingebrannt sind in unserer Unterbewusstsein über diese algorithmische Ich möchte Sensibilisierung jetzt nicht nennen, weil ich glaube das falsche Wort dafür ist.

00:45:36: Aber teilweise schon diese Ideen und ideologische Indoktrinierung von gewissen Dingen die halt einfach oben aufschwimmen in diesen Algorithmen.

00:45:46: Ob sie stimmen oder nicht völlig zweitrangig?

00:45:48: Ist ja auch bei den KI-Technologien heute so, neunzig Prozent der Zeit würde ich sagen klappt es wunderbar aber im entscheidenden zehn Prozent hakt's oft daneben!

00:45:55: Und was ... extrem spannend fand bei dem Thema ist sozusagen auch dieses pragmatischen Zugang zu sagen, überlegt man wie viel Zeit da verloren geht.

00:46:06: Und das sehe ich auch bei mir selber extrem.

00:46:08: also dieses Thema... Wie viel Zeit habe ich schon auf... Ich möchte es gar nicht wissen.

00:46:14: Wenn ich's ausrechnen würde, wäre wahrscheinlich so erschreckend dass ich mich selbst die Frage stellen muss was wirklich des wert?

00:46:19: Dass du so viel lernst all diese Negat oder all diese Folgeerscheinungen die damit spielen wenn du das so handhabst warst es wirklich wert?

00:46:29: Ich würde netto sagen, wahrscheinlich jein.

00:46:33: Weil ich könnte tatsächlich nicht guten Gewissens beurteilen, war es wert oder nicht?

00:46:38: Weil sozusagen mir das positiv und negativ Beispiel fehlen.

00:46:42: Aber was ich extrem gut fand ist zu sagen ganz pragmatisch die Zeit, die verloren geht dadurch für dein Kind andere Dinge zu tun, dies braucht um eigentlich eine gesunde Kindheit zu durchleben Freunde zutreffen draußen zu sein sich zu bewegen und sowas.

00:46:54: Und das ist ja auch ein systemisch grundsätzlich eine Sache, die passiert.

00:46:58: Dass Kinder immer mehr in den privaten Raum gedrängt werden.

00:47:01: Ich meine, dass meiner eigenen Kindheit war es einfach so... Wir waren ja dann auch viel mehr muss man aufsagen.

00:47:06: also sozusagen Die Kinder meiner Generation waren einfach deutlich mehr.

00:47:10: ich bin jetzt Mittevierzig und zu der damaligen Zeit waren einfach Vielmehr Kinder da muss man sagen Und noch mehr natürlich zurzeit meiner Eltern als die noch Kinder waren und sowas.

00:47:21: Also die ich glaube sozusagen die Problematik ist auch einfach das ist Das wusste ich auch lange nicht, Kinder eine schützenswerte Minderheit sind.

00:47:31: Also sie sind unter zwölf Prozent Anteil.

00:47:33: in Deutschland weiß ich die Zahl das ist per Definition eine Schützenswerteminderheit.

00:47:38: D.h.,

00:47:38: die Gruppe an Kindern hat auch im Prinzip schützenswerte Interessen wo ich sage okay die müssen wir eigentlich als solche irgendwie behandeln und Hand haben auf der Art und Weise wo wir sie eben schützen.

00:47:49: ganz einfach.

00:47:51: Kinder haben keine Lobby.

00:47:53: Und Kinder haben kein Lobby.

00:47:54: genau so ist es ja.

00:47:56: Das führt mich gleich zu dem Thema Vorbildfunktion, weil das ist glaube ich nämlich auch noch mal so eine Sache die sich an der eigenen Nase nehmen.

00:48:04: Ist immer wieder was wo ich mit den Elterngruppen und bei Elternabenden und sowas sage ich immer wieder da ansah Schmäh zu sagen ja wie sieht es denn mit eurer eigenen Nutzen aus?

00:48:15: Würdest du sagen Du hast im Griff deine eigene Mediennutze?

00:48:19: Nein!

00:48:20: Ich habe sie nicht im Griff Weil ich eben genau dieses fließende Zwischenarbeit und und und privatem habe.

00:48:30: Und ich hab schon öfter tatsächlich darüber nachgedacht, ob ich einfach den radikalen Schritt mache und Instagram und Facebook lösche.

00:48:37: Ich bin auch die sieb- noch Ende vierzig.

00:48:40: Die Generation, dass ich noch auf Facebook unterwegs bin und ich bin bei Facebook relativ früh eingestiegen und habe es tatsächlich in diesem schönen Anfangsgedanken irgendwie genutzt und hat mich mit Freunden, die ich über viele Jahre während meinen Ja, Jugend- und jungen Erwachsenenjahren auf der Welt getroffen haben.

00:48:59: Einfach vernetzt.

00:49:00: Das ist tatsächlich immer noch das, dass ich mir denke wenn ich das auffahre dann verlier' ich den Film in Südafrika und den Manu in Indien und so weil da sind natürlich keine Freundschaften sondern aber wir sind trotzdem über dreißig Jahre jetzt irgendwie verbunden geblieben.

00:49:14: Und das hält mich davon ab!

00:49:17: Ich kenne eine Mama die das konsequent gesagt hat.

00:49:20: Ich will nicht, dass mein Kind Instagram und Facebook nutzt also... nutze ich es auch nicht und löscht's.

00:49:25: Ich ritz mir dann so ein, dass das nicht geht und ich glaub tatsächlich beruflich wäre es ein Blödsinn.

00:49:30: aber ich könnte natürlich total passiv da sein einfach im Prinzip mit einem neuen Account anlegen, das andere irgendwie mitlaufen lassen und wenn mich jemand wirklich erreichen will, dann würde mir eine private Nachricht schreiben und ansonsten das beobachten.

00:49:47: Aber dazu bin ich glaube ich nicht bereit.

00:49:51: Nein, ich bin nicht gut.

00:49:52: Ich merke es auch immer wieder am Urlaub.

00:49:54: Wir haben's immer wieder im Urlaub gemerkt, dass wir uns vorgenommen haben ... wenn die Kinder schlafen, dann schauen wir nicht.

00:50:00: Und man macht's an trotzdem und dann verbringt man den Rest des verbleibenden Abends dämlich vorm Handy.

00:50:06: Meistens verschöpft.

00:50:08: Genau.

00:50:08: Deswegen sind wir eigentlich... Das ist schon was, das wir als Familie, glaub ich, merken.

00:50:13: Wir fahren einmal im Jahr auf dem Bauernhof zum Beispiel.

00:50:15: Da haben wir auch Geräte dabei aber da ist irgendwie ... im hintesten Tal in Kärnten, da ist wirklich nicht viel.

00:50:24: Es ist Handyempfang aber ich weiß nicht mehr ob die WLAN haben dort oder gar nicht sicher und da fahren wir so richtig runter.

00:50:32: also das ist auf die natürliche relativ ungezwungen Art und Weise habe ich das Gefühl ja weil da das Leben irgendwie anders läuft.

00:50:39: man kann es jetzt romantisiert sagen es ist halt so ein bisschen wie früher ohne die schlechten Dinge dabei Und da funktioniert das recht natürlich.

00:50:49: und dann merke ich auch, dass die Kinder relativ schnell der ausgeglichen sind.

00:50:53: Aber ich glaube total!

00:50:55: Der größte Hebel wäre wirklich ein Vorbild zu sein... ...und zu Hause das Konsequent durchzuziehen.

00:51:03: Ich glaub diese Konsequenz an der hakt's.

00:51:05: Das gelingt schon mal eine Zeit aber es reißt dann wieder ein weil ich muss ja abends jetzt noch schnell Das und das organisieren für morgen.

00:51:18: Und dass und das machen, ja?

00:51:22: Ich höre schon auch zu denen die immer das Handy in der Tasche haben, die es immer griffbereit haben, diese immer rausziehen weil könnte jetzt gerade wichtig sein.

00:51:30: also sehr viel Optimierungsmöglichkeiten gibt's da glaube ich Ja Es ist zumindest so, dass ich sage okay wir nehmen mal mit es geht nicht nur uns oder mir und das merke ich auch immer wieder in Gesprächen mit anderen Eltern.

00:51:56: Es gibt schon Parallelen in dem man sagt ja meine Anschlussfrage wäre jetzt warum gelingt uns nicht sowas wie den Bauernhof nachzustellen im Alltag?

00:52:08: Ich weiß nicht, ob du eine Antwort darauf hast.

00:52:10: Ich habe schon für mich so eine Antwort drauf, aber hast du eine antwort?

00:52:12: Was hindert uns dran im Prinzip so eine Realität nachzubauen wie die am Bauernhof gelingt und warum gelingt sie uns im Alltag nicht?

00:52:18: Ja ich meine es ist ja deswegen hab' ich's gesagt einschränkend.

00:52:21: das ist ja auch vieles an dem altmodischen is gut aber ja auch nicht alles.

00:52:27: also es ist da auch das was ihr vertretet.

00:52:29: Es ist ja nicht alles zu verteufeln.

00:52:31: Also es gibt ja durchaus positive Aspekte dieser ganzen neuen Medien und auch von Social Media.

00:52:44: Ich meine ganz konkret zum Beispiel, klar ich habe schon über LinkedIn Jobs bekommen und Aufträge ja und schöne geschäftliche Verbindungen die dann auch irgendwie privat auf eine nette Art und Weise stattfinden.

00:52:58: also das will ich ja nicht missen.

00:53:01: insofern denke ich nicht man sollte da zu sehr an der Vergangenheit hängen deutlich konsequenter sind als wir das sind, die dann oft sagen ja wie damals bei uns war es so und so.

00:53:11: Also das ist kein Argument für mich weil damals in den neunziger Jahren oder achtziger jahren war die Welt eine komplett andere.

00:53:19: Ich habe bei meinen Kindern auch noch geraucht und es hat sich niemand dabei gedacht.

00:53:23: Zum Beispiel, ich will mich dem ja nicht... Asbest hat man verarbeitet, kein Thema gelesen?

00:53:27: Ja, ich würde mich den mir nicht versperren.

00:53:28: Es gab mehr Unfälle damals als Kinder waren zwar alleine unterwegs aber ja, es gab mehr Unfälle.

00:53:33: Natürlich!

00:53:34: Genau.

00:53:35: Und es gibt ja wahnsinnig viele positive Seiten.

00:53:40: Wie gesagt, bei meinem Sohn sehe dass er dann Affinität hat generell dazu.

00:53:45: Also ich meine vielleicht macht er mal beruflich irgendwas ganz, ganz Tolles von dem wir jetzt uns im Moment gar nicht vorstellen können das es in zehn, fünfzehn Jahren überhaupt existiert und möglich sein wird.

00:53:57: Ich will ihn da nicht abhalten.

00:53:58: Das wäre bei euch jetzt nicht möglich, zum Beispiel ist ja auch oft so eine Empfehlung, dass man einfach sagt du darfst unbegrenztes iPad haben wenn du z.B.

00:54:09: programmierst, wenn du ein Submotion-Film machst, wenn Du irgendwas kreierst und etwas machst.

00:54:13: Unbegrenzte Zeit!

00:54:14: Ist mir ganz egal was du damit machst.

00:54:17: Solltest du Roblox, whatever was er immer macht öffnen dann hast du dreißig Minuten am Tag Und das war's.

00:54:26: Aber für alles andere Mach was du willst.

00:54:28: Doch, doch das ist schon!

00:54:30: Also wir haben jetzt zum Beispiel... Da lässt er sich auch darauf ein.

00:54:33: Wir haben uns auch wieder gesagt, wir lassen jetzt also iPad ist jetzt mal weg Dann fängt dann natürlich an zu verhandeln.

00:54:39: Aber darf ich nicht das und das machen?

00:54:42: Tatsächlich die eine Sache, die ja zurzeit gerne macht Das haben wir erst angefangen Wir haben den einzigen Messenger-Service der eher drauf hat Ist Threema Die Schweizer Messenger Service der deutlich besseren Schutz hat als WhatsApp.

00:54:58: Da sind nicht sehr viele Leute drauf, da haben wir unsere zwei Familienchats und das sind genau die zwei, also die Familie von meinem Mann und die Familie mir wo er jetzt verbunden ist ja?

00:55:11: Und da schreibt er halt dann mit dem Opa Und mit der Oma und es ist eigentlich ja auch eine total schöne Sache.

00:55:17: Also zum einen tut's ihm gut, schreiben und lesen zu üben.

00:55:22: Der Opa hat auch gleich gesagt das ist total gut weil dann kann ich nämlich immer die Fehler gleich verbessern indem ich sie ihm dann korrekt zurückschreibe.

00:55:29: wenn das meiste kriegt er durch die Autokorrektur sowieso.

00:55:32: aber es ist tatsächlich jetzt so dass er mich auftragt wie schreibt man denn das und das?

00:55:36: Dann kommt die Autakorrektor und sagt da schreibt mal das wirklich mit langem i Ich finde das hindurch aus positiver Aspekte dabei und es ist eine Verbindung mit der Familie, die glaube ich in dem Fall sehr gut kontrollierbar ist.

00:55:49: Das haben wir ihm auch gesagt, dass darfst du machen.

00:55:53: Ja dann macht er das, dann verschickt da halt endlos irgendwelche Fotos von teuren Autos, die auf der Straße gemacht hat oder die wir gemacht haben.

00:56:06: Doch, doch.

00:56:07: Ich glaube das geht schon.

00:56:08: und wie gesagt wir sind also Roblox weil du es ansprichst ist dieses eine unser wundepunkt eigentlich der Eine Weil Wie gesagt das andere haben wir entweder nie gehabt oder abgedreht.

00:56:18: jetzt wie bei YouTube.

00:56:21: RobloX war tatsächlich so ein Thema wo wir gesagt haben Wollen Wir Eigentlich nicht.

00:56:27: ich hatte wenig wissen darüber aber mein Wissen war zumindest so viel dass ich wusste Es Ist Nicht wirklich Für Kinder gemacht.

00:56:36: Da haben wir diesen sozialen Druck sozusagen, den wir selber für uns gespürt haben nachgegeben und gesagt ja du darfst es.

00:56:45: Ihr dürft das auch mal mit deinen Freunden euch ein Abend treffen unterzocken.

00:56:49: er spielt in so einem Private Room.

00:56:53: Ich sage ihm jeden Tag wenn irgendjemand mal irgendeine Anfrage stellt oder ihn kontaktiert Das soll er mir sagen.

00:57:02: ich vertraue auch im Moment drauf dass er das tut.

00:57:05: Aber in meinem tiefsten Inneren weiß ich eigentlich, dass es weg muss.

00:57:08: Aber ich bin noch nicht so weit.

00:57:11: Ich hab auch das Gefühl ... Wir können ihm nicht ... Oder ich will ihm nicht alles auf einmal entziehen sozusagen, sondern ich will das auch auf eine Art und Weise machen, dass wir's halt mit den Argumenten stützen.

00:57:23: Und ich bin grad dabei, dass ich mich dann selber ein bisschen mehr einarbeite und lese und einfach diese Argumente habe.

00:57:30: Weil er sagt immer ja aber ich sag dir ja Ich spiele da nur mit meinem Cousin und meinen drei Freunden.

00:57:36: Und sonst ist da niemand, ja?

00:57:37: Aber wir wissen das es sich wenden kann natürlich, ja!

00:57:43: Und im Moment habe ich eigentlich also das vielleicht das positive jetzt in unserem persönlichen Fall dass ich das Gefühl hab Wir sind jetzt gerade vielleicht zu einem Zeitpunkt an dem Thema dran wo sich vieles noch umkehren lässt oder wo vieles gebremst werden kann weil das ist ja genau das Thema.

00:58:00: wenn das Kind eigentlich einmal das Smartphone hat und einmal diese ganzen Apps hat, dann ist es halt richtig schwierig, das wieder rückgängig zu machen.

00:58:13: Also insofern bin ich dankbar dass irgendwie gerade diese Diskussion so Fahrt aufnimmt.

00:58:17: und jetzt im Hinblick auf das Social Media Verbot des kommt.

00:58:22: letztlich habe ichs Gefühl spielt uns das auch in die Karten weil wir einfach sagen können Schau!

00:58:26: Ich meine jetzt wird das sogar offiziell verboten Wenn es schon in einem Alter ist, wo diese Obrigkeits-Hörigkeit noch total groß ist.

00:58:36: Also wenn was verboten ist dann darf man's nicht machen und das ist glaube ich jetzt in dieser Altersgruppe hilfreich dass man sagt tschau selbst wenn du dir jetzt einsteigen würdest in einem Jahr dürftest ihr sehen immer wenn es so schnell umgesetzt wird.

00:58:51: ja ganz spannend eigentlich.

00:58:55: Das heißt, der pragmatische Zugang ist gar nicht so sehr ob das funktioniert oder nicht im tatsächlichen Umsetzung.

00:59:00: Also in der tatsächlich Umsetzung sondern es ist jetzt einfach ein Grund zu sagen Guck mal hier ist es verboten darf man nicht und deshalb nähert oder unterstützt sich im Argument gegen Oder für die Für die Nichtnutzung Im von deinen Kindern die sagen hey nis darf's einfach nicht weils verboten ist und hilft dir als mutter zu sagen heben Das geht nicht, können wir nicht machen.

00:59:25: Es ist doch eigentlich ganz plausibel.

00:59:26: also was verboten ist das darfst du halt nicht machen?

00:59:28: Ja das wird nicht machen!

00:59:30: Ich glaube tatsächlich mit einem zehnjährigen tug man sich jetzt da gerade leichter und am zwölf jährigen.

00:59:34: Weil du natürlich schon diese zwei Jahre... Die einfachsten Varianten finden von Wir kleben uns einen Bart auf den Trixen die KI auf bis zu wir zeigen uns den Avatar in die Kamera der dann auf einmal als Erwachsener oder Alt genug wahrgenommen wird.

00:59:47: Ich glaube, das Social-Media-Verbot bringt dann nochmal ganz andere Typen.

00:59:51: Ja, müssen wir auch noch mal darüber reden!

00:59:55: Jetzt würde ich sagen, enden wir es doch mal in so ganz pragmatischen Dingen die man vielleicht zusammenfassen können.

00:59:59: also wenn ihr euch fragt ist Smartphone eine gute Idee?

01:00:03: kann man sich alle grundsätzlichen Fragen stellen dieser Welt.

01:00:05: aber eine ganz pragmatische Sache die ich mitnehme ist die Frage Wollt Ihr dass eure Kinder so viel Zeit mit dem Gerät verbringen?

01:00:12: Wenn ihr euch diese Frage ja beantworten könnt und sagt ja finde aus welchen Gründen auch immer.

01:00:18: Dann kann man einen Schritt weiter überlegen, also nehme ich mit dass es eigentlich ein super Argument ist zu sagen hey bevor wir uns aber irgendwelche anderen Themen unterhalten gefährlich ja.

01:00:26: nein fragt euch wie viel Zeit ihr verbringt.

01:00:28: wollt ihr das eure Kinder ausführen verbringen?

01:00:30: finde ich mega total super.

01:00:32: und das zweite ist die Frage sozusagen was kann ich im Alltag tun in meiner Wohnunggebung dass dieses Gerät nicht sozusagen immer dabei ist?

01:00:41: Also was kann Was kann ich architektonisch tun, um es im Alltag möglichst nicht in Sichthöhe zu haben?

01:00:47: Der Kinder vielleicht auch aus meiner eigenen Sichthöfe.

01:00:49: Vielleicht aus der eigenen Hosentasche.

01:00:51: Wir wissen wie schwer's ist.

01:00:52: Ich krieg selber nicht hin und sage immer wieder dazu einfach die architektronische Umgebung zu schaffen, wir versuchen es aus dem Alltag so gut wie möglich rauszuhalten.

01:01:03: Und dritte Punkt den ich noch mitnehme ist das Thema Konsequenz.

01:01:06: Wie sozusagen sich selbst sicher genug zu sein dann eigentlich Erhaltung gegenüber der eigenen Kinder einzunehmen, wo die nichts gefühlen.

01:01:16: Mama oder Papa weiß selber nicht was so ist.

01:01:19: Find ich super!

01:01:24: Ich würde das auch gerne nochmal, weil du jetzt die Fragen... Da eingeführt hast, also ich bin auch über Fragen gestolpert von auch so Initiativen wie.

01:01:33: bei uns gibt es Smartphone freie Kindheit in Deutschland gibt smartestart ab vierzehn.

01:01:37: Und ich fand diese Fragen tatsächlich schon sehr hilfreich und das schließt jetzt noch mal daran an, wie wir halt angefangen haben.

01:01:44: Diese Fragen die du dir stellen sollst ist Hast du mit deinem Kind schon über Pornografie geredet?

01:01:51: Weil das wird dein Kind sehen weiß dein Kind, was grooming und sextorschen ist.

01:01:57: Also eben dieses Anschreiben von älteren Männern in der Regel.

01:02:05: Ja, das Roblox-Thema Nummer eins oder Robloxx Gefahren Nummer eins ja?

01:02:10: Versteht dein Kind Online Privatsphäre?

01:02:11: hast du das besprochen.

01:02:14: Ist dein Kind auch bereit für Regeln?

01:02:16: wird dein Kind mit dir reden dass er auch die Frage stellt?

01:02:19: wird es mit ihr reden?

01:02:20: würde es zu dir kommen wenn so etwas passiert?

01:02:24: Bist du bereit, auch da permanent involviert zu sein?

01:02:29: Ja.

01:02:29: Und eben die große Frage war warum willst Du deinem Kind überhaupt eine Spartan geben?

01:02:34: Wieso willst Du Deinem Kind auch diese Zeit stehlen eigentlich so ein bisschen?

01:02:39: Ein Zeitfresser ja!

01:02:41: Also das Argument fand ich... Das ist eigentlich wie Schuppen von den Augen.

01:02:46: Habt ihr wirklich Bock drauf, dass die Kinder so viel sozusagen davor diesem Gerät hängen?

01:02:50: Und dieser Punkt der jetzt in der Frage mitschwingt wird dein Kind mit dir reden wenn was passiert.

01:02:55: Diese Vertrauensbasis, die ich hoffentlich zu meinem kind habe das sollte etwas schiefgehen, dass es auch tatsächlich zu mir kommt.

01:03:00: Das ist auch etwas was ich extrem entscheidend empfinde.

01:03:05: bin ich bereit dafür als Eltern meinem Kind das Smartphone in die Hand zu nehmen und kann nicht mit dem.

01:03:12: Kann ich darauf vertrauen, dass mir etwas passiert, dass mein Kind zu mir kommt?

01:03:17: Ja.

01:03:18: Find ich super spannend!

01:03:20: Veronica, danke für deine Zeit.

01:03:22: Vielen Dank.

01:03:23: Danke euch.

01:03:26: Wir nehmen sehr viel aus den Erzählungen mit.

01:03:29: Ich fand es extrem reflektiert und war nicht super beruhigend zu sehen, das nicht nur ich mit diesen Themen kämpfe sondern auch sozusagen ... Du es jetzt gespiegelt hast, fand ich.

01:03:43: Deswegen machen wir doch diesen Podcast?

01:03:44: Genau!

01:03:45: Wir machen eigentlich nur um uns selbst zu beruhigen und zu sagen, wir sind eh gute Eltern.

01:03:48: Wir kriegen's eh auch nicht besser hin.

01:03:52: Vielen Dank war super.

01:03:56: Gerne wiederkommen vielleicht in einem Jahr wo du uns dann erzählst wie das Thema gelaufen ist mit der Smartphone-Einführung oder nicht bei euch im Haushalt.

01:04:05: Ja, hat jetzt das iPhone!

01:04:07: Sehr gerne.

01:04:09: Für mich ist es auch sehr beruhigend zu hören dass es euch nicht anders geht und vor allem ich finde allein darüber sprechen und eure Fragen entlarven einem ja schon wieder ganz ordentlicher.

01:04:24: also es scheint so simpel Es ist wirklich nur die eigene Konsequenz.

01:04:29: Ich meine es liegt an uns bestimmen.

01:04:31: Und das ist vielleicht irgendwie was sehr Wertvolles auch zu beachten, also es liegt an uns ob wir all diese Dinge einführen?

01:04:40: Ob wir das architektonisch umsetzen, ob wir die Konsequenz haben bei unserem jetzigen Plan zu bleiben und für uns auch die Konsikvenz haben unsere Nutzung zu verbessern damit wir bessere Vorbilder sind.

01:04:53: Das finde ich schönes Abschlusswort.

01:04:55: Wir sehen uns in einer Woche wieder Ja Bei der nächsten Folge von Kopf hoch Technologien Im Griff und nicht im Weg.

01:05:05: Bis dahin, bis zum nächsten Mal!

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